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Kirche St. Michael

Foto: Innenraum der Kirche St. Michael WiesbadenDie Kirche St. Michael gehört zu den modernen Gotteshäusern in Wiesbaden und wurde 1964 durch Weihbischof Walther Kampe geweiht. Die Maße der Kirche betragen 25 x 25 m und sie bietet maximal 350 Gottesdienstbesuchern Platz. Der Turm hat eine Höhe von 31 m.

Foto: Chorfenter in St. Michael WiesbadenDas Chorfenster (Lichtkreuz) wurde entworfen und gestaltet vom Kirchenmaler Johannes Beeck aus Hinsbach/Niederrhein.

Es symbolisiert vom düsteren Rot bis zum strahlenden Weiß den Kampf des Erzengels Michael zwischen Licht und Finsternis.

Michael ist der Engel der Entscheidung, der Treue und Gerechtigkeit. Auch die Menschen werden täglich zur Entscheidung gerufen, zur Entscheidung zwischen Glaube und Unglaube.

 
Marienkapelle

Foto: Marienkapelle in St. Michael WiesbadenDie Marienkapelle dient zum stillen Gebet. Hier werden auch Werktagsgottesdienste und Gebetskreise mit verschiedenen liturgischen Formen gefeiert. Die Marienstatue in der Kapelle ist eine Kopie der "Hallgartener Madonna" aus der Zeit um 1415.

 
Öffnungszeiten der Kirche

Die Kirche ist täglich für das persönliche Gebet und zur Ansicht geöffnet von 9:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.



Geschichte

Foto: Kirchturm von St. Michael WiesbadenIn der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg erholte sich die Stadt Wiesbaden - wie viele deutsche Großstädte - von den Wunden, die ihr der Krieg zugefügt hatte. Eine große Bautätigkeit setzte ein, neue Siedlungen entstanden. Wiesbaden wuchs sprunghaft auf eine Viertelmillion Einwohner an. Die St. Bonifatius-Kirche als zentrale Stadtkirche zählte an die zwanzigtausend Seelen, die weit zerstreut wohnten, so dass der Bau weiterer Gotteshäuser erforderlich wurde.

Ende der 50er Jahre wuchs auch das Wohngebiet am Südfriedhof stetig an. Gottesdienste wurden in der Trauerhalle des Südfriedhofs gefeiert. Ein Bauplatz für die Kirche "St. Michael" wurde in der Burgunderstraße erworben.

 

16.10.1950
Genehmigung des Bischöflichen Ordinariates, dass an jedem zweiten Sonntag ein Gottesdienst in der Kapelle des Südfriedhofs gefeiert werden darf.

20.09.1952
Genehmigung des Landeshauptmann der Kommunalverwaltung des Regierungsbezirks Wiesbaden zur Überlassung eines Grundstücks in der Nähe des Südfriedhofs in Erbbaupacht für den Bau einer Kapelle mit Nebengebäuden.

25.02.1954
Genehmigung des Bischöflichen Ordinariates, dass an allen Sonn- und Feiertagen ein Gottesdienst in der Trauerhalle des Südfriedhofs gefeiert werden darf.

08.05.1960
Pfarrer Paul Planz verließ die Pfarrei und ging als Dekan an den Dom zu Wetzlar.

15.05.1960
Foto: Foto: Bruno Fieger, Pfarrer der Pfarrei von 1960 bis zu seinem Tod 1985Einführung von Pfarrer Bruno Fieger in Hl. Familie durch Prälat Friedrich Wolf.

05.12.1960
Der Kirchenvorstand von Hl. Familie beschloss einstimmig, mit dem Bau von Kirche, Kindergarten und Gemeinderäume am Südfriedhof den Architekten Paul Johannbroer zu beauftragen.

02.07.1962
Baubeginn der Kirche und des Kindergartens St. Michael in der Burgunderstraße. Bauherr: Kath. Pfarrei Hl. Familie, Architekt: Paul Johannbroer.

09.07.1962
Feierliche Segnung der Baustelle in der Burgunderstraße durch Stadtpfarrer Prälat Rompel.

04.11.1962
Grundsteinlegung der Kirche St. Michael durch Prälat Rompel. Auch Pfarrer Pfeifer von der evangelischen Johannesgemeinde war zu Gast.
Text der Urkunde zur Grundsteinlegung (PDF)

19.08.1963
Richtfest der Kirche St. Michael.

01.09.1963
Errichtung einer ambulanten Krankenpflegestation in der Pfarrei. Frau Schinke übernahm diesen Dienst (bis 1978).

06.10.1963
Letzter Gottesdienst in der Trauerhalle des Südfriedhofs, die 13 Jahre lang als Notkapelle gedient hatte.

13.-27.10.1963
Volksmission in allen Wiesbadener Gemeinden

13.10.1963
Der Rohbau der Kirche von St. Michael wurde notdürftig abgedichtet, Brauereibänke und Ölöfen aufgestellt. An dem bisherigen Notaltar aus der Trauerhalle wurden jetzt täglich zwei heilige Messen gefeiert.

27.10.1963
Jeden Sonntag fanden jetzt Gottesdienste in der provisorisch benutzbar gemachten Kirche von St. Michael statt. Organist Franz Stolla spielte auf einem Harmonium. Den Küsterdienst übernahmen Anna Jansohn und Sohn Rainer.

21.07.1964
Zum ersten Mal kamen Kinder in den neuen Kindergarten von St. Michael. Die Arbeit begann zunächst mit 40 Kindern. Leiterin: Charlotte Kretschmer.

23.08.1964
Konsekration der Kirche St. Michael durch Weihbischof Walther Kampe. (Maße der Kirche: 25 x 25 m, 350 Sitzplätze, Turmhöhe 31 m). Die Gesamtbaukosten (ohne Grundstück) für Kirche, Gemeinderäume und Kindergarten belaufen sich auf rund 550.000 Euro.

01.11.1964
Der Kindergarten von St. Michael nahm seinen regulären Betrieb auf mit 80 Kindern in vier Gruppen.

25.12.1964
Die von einem Gemeindemitglied gestiftete neue Monstranz wurde in Hl. Familie erstmalig benutzt. Die seitherige Monstranz wanderte nach St. Michael.

17.01.1965
Das Bischöfliche Ordinariat legte den Termin des „Ewigen Gebetes“ in St. Michael auf den 2. Sonntag nach Erscheinung des Herrn fest.

11.02.1965
Offizielle Eröffnung und Einweihung des Montessori-Kindergartens von St. Michael. Es war der erste Kindergarten dieser Art in Wiesbaden.

07.03.1965
Einführung in die neue Form der Messliturgie in deutscher Sprache (Konzil).

27.04.1965
Engelbert Held aus Dreisbach/Westerwald wurde Kaplan in der Pfarrei. Bisher halfen bei den Sonntagsgottesdiensten Jugendpfarrer Josef Schwab und Salesianerpatres aus dem Augustinusheim in der Mainzer Straße.

29.06.1965
Priesterweihe des ersten Neupriesters aus der Pfarrei in Essen: Salesianerpater Günter Weimer aus der Welschstraße.

04.07.1965
Primizamt des Neupriesters Weimer in Hl. Familie und St. Michael.

01.08.1965
Erster gewählter Kirchenvorstand für St. Michael.

28.11.1965
Pfarrausschusswahl für die Gesamtpfarrei. Neuer Vorsitzender wurde Georg Braun.

1966
Gründung einer "Beat-Band".

03.04.1966
Für die Orgel in St. Michael hatte sich ein großzügiger Spender gefunden (7.500 Euro), so dass sie an Weihnachten erklingen konnte (Gesamtpreis: 23.000 Euro).

18.12.1966
Orgelweihe in St. Michael durch Domkapellmeister Hans Bernhard, Limburg.

März 1967
Umgestaltungen des Altarraumes in St. Michael aufgrund der Liturgiereform.

05.07.1967
Fahrt zum Guss der Glocken für St. Michael nach Gescher/Westfalen.

Sommer 1967
Erste Kinderfreizeit unter der Leitung von Kaplan Held im Schwarzwald ("Unterwolflochhof"). Es folgen in 1968 und 1969 weitere Freizeiten in der Eifel bzw. im Odenwald.

10.09.1967
Weihe der drei Glocken in St. Michael durch Domkapellmeister Papst.

1. Glocke "Mächtige Kraft durch Gott heiliger Erzengel Michael"
2. Glocke "Heiliger Erzengel Gabriel"
3. Glocke "Heiliger Erzengel Raphael".

08.12.1967
Priesterweihe des Neupriesters Wolfgang Hosseus aus der Hermann-Jansen-Straße in Limburg

10.12.1967
Primizfeier des Neupriesters Hosseus

Weihnachten 1967
Es erschien der 1. Pfarrbrief der Pfarrei (zwei- bis dreimal jährlich zu Advent bzw. Weihnachten, Ostern und Sommer bzw. Herbst).

14.07.1968
Veränderung der Gottesdienstzeiten: Hl. Familie: Samstag 18:00 Uhr Vorabendmesse, Sonntag 9:00 Uhr und 11:30 Uhr. St. Michael: Sonntag 8:00 Uhr und 10:00 Uhr.

08.12.1968
Priesterweihe des Neupriesters Manfred Schwalbach aus der Viktoriastraße in Limburg.

15.12.1968
Primizfeier des Neupriesters Manfred Schwalbach in Hl. Familie.

25.12.1968
Eine Weihnachtskrippe mit drei Figuren konnte für die Kirche St. Michael angeschafft werden.

16.03.1969
Erste Pfarrgemeinderatswahl. Gewählt wurden in St. Michael: Marianne Behrens, Elisabeth Gönnheimer, Else Heep, Anna Jansohn, Brigitte Müller, Dr. Hans Hennemann (Vorsitz), Paul Jochem, Fritz Krekel, Dr. Paul Rauch, Michael Schöttgen, Walter Urban, Karl-Heinz Weigel.

Dieser erste sowie der zweite Pfarrgemeinderat amtierte je drei Jahre (1969-1972 bzw. 1972-1975). Seitdem beträgt die reguläre Amtszeit jeweils vier Jahre (1975-1979, 1979-1983 usw.).

07.09.1969
Kaplan Held verabschiedete sich von den Gemeinden und übernahm die Pfarrei Staffel bei Limburg.

Dezember 1969
Erste Ausgabe der Jugendzeitung "aktuell", herausgegeben vom "Ausschuss für Information des Führungsteams".

21.09.1969
Pfarrer Ballhausen half in der nächsten Zeit bei den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten.

20./21.06.1970
Vorstellung der Pfarrei im Wiesbadener Tagblatt unter der Rubrik "Kirchen, Gemeinden und Pfarreien in Wiesbaden": Kleine Vikarie wurde Pfarrei mit zwei Kirchen: St. Michael und Heilige Familie im Südosten.

01.08.1970
Beginn der Tätigkeit von Anni Friedrich als "Seelsorgehelferin" (heutige Bezeichnung: Gemeindereferentin). 1994 ging sie in den Ruhestand. Mit der Pfarrei ist Anni Friedrich bis heute verbunden. 2008 feierte sie ihren 75. Geburtstag beim Neujahrsempfang des Frauenkreises in Hl. Familie.

August 1970
Neue Pfarrsekretärin: Toth-Gonera (bis April 1975).

30.08.1970
Einführung von Anni Friedrich in beiden Gemeinden der Pfarrei.

07.05.1971
Gründung einer Kinderschola in St. Michael unter der Leitung von Anni Friedrich (1973 Höchstzahl mit 29 Mitgliedern. Die Schola endete im Dezember 1987).

05.03.1972
Zweite Pfarrgemeinderatswahl.

01.11.1972
In St. Michael übergab Anna Jansohn den Küsterdienst an Lina Buballa.

07.-21.07.73
Sommerfreizeit für Kinder in Oberprechtal (Schwarzwald) unter der Leitung von Michael Braun. Er leitete die Freizeiten jährlich bis 1997.

1974
Charlotte Kretschmer verließ nach zehn Jahren den Kindergarten von St. Michael. Ihre Nachfolgerin wurde Christa Dürschmied.

08.10.1974
Endlich ein Pfarrbüro in der Burgunderstraße. Durch den Wegzug von Charlotte Kretschmer wurde ihre Wohnung nicht mehr gebraucht und konnte zum Pfarrbüro umgestaltet werden.

01.01.1975
Anstelle der Kirchenvorstände kümmern sich ab jetzt Verwaltungsräte um die Vermögensverwaltung der Kirchengemeinden.

01.01.1975
Armin Ott übernahm die Organistenstelle in St. Michael, da der Vorgänger Franz Stolla verstarb.

01.02.1975
Bernhard Emmer übernahm die Leitung des Kirchenchores von Herrn Schneider.

16.02.1975
Die Pfarrei übernahm eine Patenschaft mit der Kirchengemeinde Jipijapa in Ecuador. Initiator war Dr. Jüsgen aus unserer Pfarrei, der die dortigen Verhältnisse kannte. Es wurde eine Schulspeisung für Kinder übernommen. Die Patenschaft endete 1985, da trotz Nachforschungen keine Antwort mehr kam.

April 1975
Neue Pfarrsekretärin: Helmtrut Lutz (bis 1987).

1975
Sanierung des Kindergartens und Kirchendaches von St. Michael.

15.06.1975
Erstes Sommerfest in St. Michael.

09.11.1975
Dritte Pfarrgemeinderatswahl.

30.11.1975
Zum 1. Advent wurde das neue Gesangbuch "Gotteslob" eingeführt.

Mai 1976
Mit Hilfe der Diözese Limburg konnte in der Burgunderstraße 5 ein Reihenhaus erworben werden. Es sollte als Wohnung für einen Diakon mit Familie dienen.

1976
100 Jahre St. Josefs-Hospital

22.08.1976
Diakon Benno Herok stellte sich den Gemeinden vor und wurde eingeführt.

23.-31.10.1976
Festwoche "20 Jahre Pfarrei und Kirchenchor".

31.03.1977
Nach siebeneinhalb Jahre Gottesdienstvertretung in der Pfarrei übernahm Pfarrer Walter Ballhausen die Gemeinde St. Mauritius in Wiesbaden.

01.04.1977
Neue Gottesdienstzeiten. Hl. Familie: Samstag 17:30 Uhr und Sonntag 10:30 Uhr, St. Michael: Samstag 18:45 Uhr und Sonntag 9:00 Uhr.

09.10.1977
Einführung der Wortgottesdienste für Kinder im Nebenraum.

1977
In der Kirche St. Michael wurde eine Holz-Trennwand eingezogen und der Orgelspieltisch versetzt.

21.11.1977
Diakon Herok starb im Alter vom 55 Jahren.

01.04.1978
Margarete Schinke beendet nach 15 Jahren ihre Arbeit als Gemeinde-Krankenschwester. In der Folgezeit wurde die Pfarrei durch die ökumenische Zentralstation Mitte betreut.

03.08.1978
Pfarrer Paul Planz, der erste Pfarrer in der Pfarrei Hl. Familie, ging in den Ruhestand und wohnte in der Gemeinde St. Michael. Er war bereit, Sonntagsgottesdienste zu übernehmen.

25.10.1978
Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Bruno Fieger. Die Pfarrei veranstaltete dazu eine eigene Festwoche (21.–29.10.1978).

Weihnachten 1978
Der Pfarrbrief erhielt ein neues Erscheinungsbild (farbig und mit Bildern).

14.5./16.06.1979
Beschluss der Pfarrgemeinderäte, dass Mädchen Messdiener werden konnten.

11.11.1979
Vierte Pfarrgemeinderatswahl.

18.05.1980
Einführung eines Frühschoppens nach dem Sonntagsgottesdienst in St. Michael.

01.09.1980
Jahrespraktikantin Birgitta Eichmann begann ihren Dienst.

Mai 1981
Erste Ausgabe der Jugendzeitung "Trianon", später (1982) erschienen unter dem Namen "Te Deumchen". Chefredakteur: Matthias Ott.

01.09.1981
Jahrespraktikantin Dorothee Schlitt begann ihren Dienst und führte während ihrer Tätigkeit viele neue geistliche Lieder in die Gemeinden ein.

30.11.1981
Gründung eines Frauenkreises in St. Michael.

06.10.1983
Fünfte Pfarrgemeinderatswahl. Neuer Vorsitzender wurde in St. Michael Klaus Wenz (bis 1991)

Dezember 1983
Unsere Kirchenbänke in beiden Kirchen bekamen Polster.

27.01.1984
Pfarrer Fieger ging ins Krankenhaus. Eine schwere Erkrankung hatte begonnen.

18.03.1984
Pfarrer Planz wurde zum Subsidiar der Pfarrei ernannt, bedingt durch die schwere Krankheit von Pfarrer Fieger.

16.11.1984
Foto: Karl-Wilhelm Bruno, Pfarrer der Pfarrei von 1985 bis 1994Gemeinsames Besinnungswochenende der Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael in Hofheim/Ts. Dort wurde durch Stadtdekan Werner Bardenhewer Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno vorgestellt. Bruno sollte als Pfarrverwalter während der Krankheiten von Pfarrer Fieger und Pfarrer Planz die beiden Gemeinden Hl. Familie und St. Michael leiten.

Weihnachten 1984
Der Pfarrbrief erschien ab jetzt im Format DIN A5.

29.12.1984
Pfarrer Paul Planz wurde heimgerufen in die Ewigkeit.

01.01.1985
Pfarrer Karl Wilhelm Bruno übernahm als Pfarrverwalter die Pfarrei Hl. Familie.

30.05.1985
Pfarrer Bruno Fieger wurde von seinem schweren Leiden erlöst. Er leitete 25 Jahre die Pfarrei.

02.06.1985
Wallfahrt des Bezirks Wiesbaden zur 750-Jahr-Feier der Wiederkehr der Weihe des Limburger Domes.

06.06.1985
Der Fronleichnamsgottesdienst wurde zum ersten Mal auf dem Kirchplatz St. Michael gefeiert.

31.08./01.09.1985
Pfarrer Karl Wilhelm Bruno wurde als Pfarrer der Gemeinden Hl. Familie und St. Michael von Ordinariatsrat Gerhard Kilian eingeführt.

20.10.1985
Durch freiwillige Spender konnte ein Kreuzweg für die Kirche St. Michael erworben werden.

1985
Die Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael beschlossen gemeinsam, eine neue Missionspartnerschaft (Projekt Andhra) in Indien zu übernehmen. Pfarrer Bruno war in Verbindung mit den dortigen Hl. Geist-Schwestern, die ein Ausbildungszentrum bauen wollten. Innerhalb von zehn Jahren betrug das Spendenaufkommen 125.000 Euro.

06.11.1985
In St. Michael wurde das "Rosenkranzgebet" (mittwochs) eingeführt.

05.01.1986
Zum ersten Mal "Sternsinger" in St. Michael. Einige Kinder waren bereit, diesen Brauch wieder aufleben zu lassen.

07.12.1986
Bernd Hess fertigte als Gesellenstück der Steinmetzkunst ein Relief des Hl. Michael und schenkte es der Gemeinde St. Michael. Das Relief wurde neben dem Eingang zur Kirche angebracht und gesegnet.

1987
Wechsel im Pfarrbüro Hl. Familie: Für Helmtrut Lutz kam Anneliese Mühlbach, die bis heute tätig ist

11.10.1987
Einweihung der umgebauten Marienkapelle in St. Michael, die vom Kirchenraum abgetrennt wurde. Der erste Bauabschnitt der Umbaumaßnahmen konnte angeschlossen werden. Er umfasste außerdem die neue Sakristei und eine neue Kirchenheizung.

01.11.1987
Die langjährige Küsterin von St. Michael, Lina Buballa, ging in den Ruhestand und wurde verabschiedet. Nachfolger im Küsterdienst wurden Annemarie Hess und Karl Juppe. Karl Juppe ist bis heute als Küster in St. Michael tätig.

08.11.1987
Sechste Pfarrgemeidenratswahl.

27.11.1988
Abschluss des zweiten Bauabschnitts in St. Michael. Er umfasste eine neue Küche, die Sanierung der Toiletten und des Versammlungsraumes sowie im Kindergarten den Waschraum und die Kinderküche.

13.05.1989
Es spielte erstmals die neue Jugendband der Pfarrei im Stadtjugendgottesdienst in St. Michael: "10 nach Alf", später "10 nach 10" benannt.

Sommer 1989
Der Altarraum in St. Michael wurde erweitert und der Kirchenraum erhielt ein romanisches Kreuz.

August/September 1989
Festprogramm "25 Jahre Kirche und Kindergarten St. Michael".

02.06.1991
Die gemeinsame Fußballmannschaft "SG FA-MI" aus Hl. Familie und St. Michael gewann den "Mini-Cup", das Turnier der Wiesbadener Messdiener- bzw. Gemeinde-Fußballmannschaften, das in diesem Jahr zum 4. Mal in Kohlheck stattfand.

10.11.1991
Siebte Pfarrgemeinderatswahl. Neuer Vorsitzender in St. Michael wurde Michael Dries (bis 2003).

04.10.1992
40-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno.

16./17.04.1994
Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno trat in den Ruhestand und wurde verabschiedet. Er zog nach Königstein-Mammolshain, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2007 lebte.

01.09.1994
Diakon Bernd Becker und Familie zogen ins Pfarrhaus in der Lessingstraße.

11.09.1994
Diakon Becker wurde in einem Gottesdienst eingeführt.

01.10.1994
Foto: Pfarrer Armin DepènePfarrer i. R. Armin Depène übernahm die priesterlichen Dienste in der Pfarrei und bezog eine Wohnung in der Frankfurter Straße.

02.10.1994
Gemeindereferentin Anni Friedrich wurde in St. Michael verabschiedet. Sie ging nach 24 Jahren Tätigkeit in der Pfarrei in den Ruhestand.

15.10.1995
Christa Meinhardt wurde in die Gemeinschaft "Opus Spiritus Sancti" aufgenommen.

12.11.1995
Achte Pfarrgemeinderatswahl.

09.03.1996
Gemeindemitglied Norbert Schmitt verunglückt auf der Rückfahrt von Kirchähr im Alter von 27 Jahren tödlich.

Mai 1996
Erste Ausgabe der Jugendzeitung "Maikel News" erscheint in der Pfarrei. Weitere 16 Ausgaben erscheinen bis Februar 1998, jeweils in einer Auflage von 250 Exemplaren. Chefredakteurin: Andrea Juppe.

20.04.1997
"Der Sonntag", die Kirchenzeitung für das Bistum Limburg", berichtet nach einem Besuch der Redaktion über die Jugendzeitung Maikel News.

01.09.1997
Ingrid Weber kam als Gemeindereferentin in unsere Pfarrei.

Advent 1997
30 Jahre Pfarrbrief. Es erschien die Ausgabe Nr. 75!

Sommer 1998
Kindersommerfreizeit unter neuer Leitung: Silke und Detlef Gottwald.

Herbst 1998
1. Familienfreizeit in Rothmannsthal / Oberfranken unter Leitung von Michael Braun. Anschließend jährlich eine Woche in den Herbstferien.

Oktober 1999
Pater Klaus Brauner verließ das St. Josefs-Hospital. Er half oft bei Gottesdienstvertretungen in der Pfarrei.

07.11.1999
Neunte Pfarrgemeinderatswahl.

Mai 2000
Die Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael beschlossen einen wöchentlich wechselnden Beginn der Sonntagsgottesdienste von 9:00 Uhr und 10:30 Uhr in beiden Kirchen.

13.10.2001
Priesterweihe des Jesuitenpaters Martin Andiel aus der Brunhildenstraße in Berlin.

21.10.2001
Primizfeier des Neupriesters Martin Andiel in St. Michael.

28.09.2002
Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno (Pfarrer der Pfarrei 1985–1994).

Dezember 2002 Schließung der Kleiderkammer im Rhein-Taunus-Hotel nach über 13 Jahren.

01.02.2003 Einweihung des renovierten Jugendzentrums in St. Michael.

10.2.2003
Die Gemeinden Hl. Familie und St. Michael präsentiert sich erstmals im Internet (www.fa-mi.de). Technische Realisierung des Projekts und redaktionelle Leitung: Detlef Gottwald (bis 2008).

09.11.2003 Zehnte Pfarrgemeinderatswahl. Neuer Vorsitzender in St. Michael wurde Detlef Gottwald (bis 2007).

2004-2007
Die bisherigen Kirchengemeinden Hl. Familie, St. Michael und St. Bonifatius arbeiten auf Initiative des Bistums Limburg gemeinsam an einem Zusammenschluss und an der Gründung einer neuen großen Pfarrei. Alle Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte stimmen der Auflösung der bisherigen Gemeinden zweck Gründung der neuen gemeinsamen Pfarrei zu. Die bisherigen Kirchorte bleiben innerhalb der neuen Pfarrei erhalten.

02.07.2007
Seit heute gibt es die neue Pfarrgemeinde St. Bonifatius mit den Kirchorten Hl. Familie, St. Michael und St. Bonifatius.

06.07.2007
Den gemeinsamen Start für die neue Pfarrei bildete am 6. Juli 2007 ein feierlicher Gottesdienst mit anschließendem Fest in St. Bonifatius. Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz wurde im Gottesdienst als Pfarrer der neuen Pfarrei eingeführt.

Dezember 2007
Der bisherige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Hl. Familie, Michael Braun, wird zum PGR-Vorsitzenden der neuen Pfarrei St. Bonifatius gewählt.

 

Die Darstellung wird fortgesetzt und weitere Ergänzungen werden eingearbeitet. Falls Sie gesicherten Daten von Ereignissen haben, die hier noch fehlen, senden Sie uns bitte eine E-Mail.


Kirche im Stadtteil

Foto: Hahn auf dem Kirchturm von St. MichaelSt. Michael ist für die Menschen vor Ort da und leistet Hilfe, wo es notwendig ist.

Schwerpunkt war hier viele Jahre das für Flüchtlinge bereit gestellte Rhein-Taunus-Hotel in der Mainzer Straße. Hilfe wird aber bei Bedarf auch in vielen Einzelfällen im gesamten Gebiet von St. Michael geleistet.

 

Flüchtlinge: Rhein-Taunus-Hotel

Die Betreuung von Flüchtlingen im Rhein-Taunus-Hotel in der Mainzer Straße gehört eng zur Geschichte der Gemeinde St. Michael. Seit 1989, als die ersten DDR-Flüchtlinge in das Haus eingewiesen wurden, engagieren sich Haupt- und Ehrenamtliche aus der Gemeinde. Übersiedler aus Polen, der Tschechoslowakei und Rumänien kamen in den folgenden Jahren hinzu, auch viele Spätaussiedler aus Russland. Ihnen folgten Kriegflüchtlinge aus Kroatien, Bosnien/Herzegonwina, Albanien, Kosovo und anderen Ländern. Zeitweise waren 350 Personen in einem Haus.

"Unsere Kleiderkammer war, außer bei den Behörden, die erste Begegnungsstätte der Menschen", sagt Anni Friedrich, ehem. Gemeindereferentin. "Ein Vertrauensverhältnis baute sich auf. Sie kamen mit ihren Sorgen und Problemen. Die einen wollten hier eine neue Heimat finden, die anderen mussten wieder zurück. So blieb es nicht nur bei der Ausgabe von Kleidern, dem Organisieren von Möbeln usw."

Zur Zeit sind es elf bis fünfzehn Nationen unter einem Dach aus verschiedenen Kulturkreisen und mit unterschiedlichen Sprachen. St. Michael möchte mit der Tätigkeit im Rhein-Taunus-Hotel ein christliches Zeichen setzen: ohne zu fragen, "Wo kommst du her, wer bist du...?"

 

Patenschaften für die Ausbildung

Gemeindemitglieder aus St. Michael helfen jungen Leuten aus der Adalbert-Stifter-Schule in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Ehrenamtliche sind Paten für die Schülerinnen und Schüler und helfen bei der Berufsfindung und bei den Bewerbungen, um einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

 

"Leuchtturm" - Beratungsstellen in unserem Stadtteil

Einen Leuchturm gibt es nicht in unserem Stadtteil, aber die Kirchtürme haben ähnliche Aufgaben: Sie wollen eine Orientierungshilfe in schwierigen Situationen sein.

Alter und Krankheit können solche Situationen sein, die kleinere und größere Hilfsdienste nötig machen. Wir wollen gemeinsam mit der evang. Johannesgemeinde älteren und kranken Menschen aus unserem Stadtteil die Hand reichen und ihnen bei der Vermittlung von Adressen behilflich sein.

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie z. B. zum Arzt oder beim Einkauf Begleitung brauchen, wenn Sie Essen auf Rädern oder auch nur ein Gespräch wünschen.

Wir versuchen, eine Lösung für Ihre Probleme zu finden.


Partner

Evangelische Johannesgemeinde ("Joha")

Foto: Kirche der Evang. JohannesgemeindeMit der Evang. Johannesgemeinde verbindet St. Michael seit langem eine ökumenische Partnerschaft. In den vergangenen Jahren bestand ein Ökumene-Ausschuss mit Mitgliedern aus St. Michael, Hl. Familie und Joha. Darüber hinaus laufen einige Gruppen gemeinsam.

Anschrift

Gemeindebüro der Evang. Johannesgemeinde
Hauberrisserstr. 17
65189 Wiesbaden
Tel. 0611 - 701004
Fax 0611 - 718680

Kontakt

Eva-Maria Spinola (Pfarrerin), Tel. 0611 -72379808
Ulrike Decker-Horz (Pfarrerin mit 25%-Stelle)
Ingrid Seiler (Gemeindepädagogin), Tel. 0611 - 9742667
Pascale Oppermann (Gemeindesekretärin), Tel. siehe Büro
Sabrina Claußen (Gemeindebüro), Tel. siehe Büro

Zeitschrift

Johannesbrief (erscheint 4x im Jahr)

Geschichte

Nach 1945, als die Siedung entstand, fanden Gottesdienste und Veranstaltungen zunächst in Privaträumen statt. 1953 wurde das Gemeindehaus im Sieglindeweg gebaut wurde, in dem sich heute der Kindergarten befindet. 1967 wurden die Kirche und das Gemeindezentrum in der Hauberrisserstraße nach vierjähriger Planungs- und Bauphase fertig gestellt.

 

 

Adalbert-Stifter-Schule

Foto: Adalbert-Stifter-SchuleIm Gebiet von St. Michael liegt die Adalbert-Stifter-Schule, sie ist eine Grund- und Hauptschule. Seit Jahrzehnten übernehmen die Seelsorger (zurzeit Gemeindereferentin Ingrid Weber) den katholischen Relgionsunterricht. Darüber hinaus hat sich St. Michael an Festen auf dem Schulhof beteiligt.