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Kirche Hl. Familie

Foto: Kirche Hl. Familie in WiesbadenIm Jahre 1956 wurde die Kirche "Zur Heiligen Familie" durch den Limburger Weihbischof Walter Kampe konsekriert. Entworfen hat sie der Architekt Martin Braunstorfinger.

Zwischen 1986 und 1993 leitete der Frankfurter Architekt Prof. Franz-Josef Mühlenhoff umfangreiche Umbauarbeiten. Das Seitenschiff wurde 1988 vom Hauptschiff der Kirche abgetrennt. Dadurch wurde eine Werktagskapelle, die Marienkapelle gewonnen.

Innenaufnahme der Kirche Hl. Familie in WiesbadenDie Kirche ist gestaltet mit dem Wiesbadener Schöpfungszyklus, großflächigen Bildern des Künstlers Reinhard Daßler, geschaffen in den Jahren 1989 bis 1994.


Innenaufnahme der Kirche Hl. Familie in WiesbadenDas Rundfenster (Rosette) an der Westwand wurde 1992 erneuert. Die Glasmalerei stammt aus der Hand des Frankfurter Malers, Bildhauers und Domkustos Joachim Pick.

Die Kirche ist täglich für das persönliche Gebet und zur Ansicht geöffnet von 8:30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit.


Geschichte

Foto: Kirchenfenster in Hl. Familie in WiesbadenIn der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg erholte sich die Stadt Wiesbaden - wie viele deutsche Großstädte - von den Wunden, die ihr der Krieg zugefügt hatte. Eine große Bautätigkeit setzte ein, neue Siedlungen entstanden. Wiesbaden wuchs sprunghaft auf eine Viertelmillion Einwohner an. Die St. Bonifatius-Kirche als zentrale Stadtkirche zählte an die zwanzigtausend Seelen, die weit zerstreut wohnten, so dass der Bau weiterer Gotteshäuser erforderlich wurde.

Der Blick richtete sich nach Osten und Südosten, wo schon der Kirchenvorstand von St. Bonifatius mit Stadtpfarrer Prälat Wolf das Baugelände längs der Lessingstraße erworben und bereits den Namen der neu zu gründenden Kirchen- und Pfarrgemeinde festgelegt hatte: "Zur Heiligen Familie".

1948-1955
Rings um die Kapelle des St. Josefs-Hospitals bildete sich eine kleine kirchliche Gemeinde, die auch von dem jeweiligen Rektor betreut wurde. Auf dem späteren Kirchplatz von Hl. Familie entstand eine Holzbaracke, in der sich Jugendliche trafen.

1954
In Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat wurde ein engerer Wettbewerb für Wiesbadener Architekten ausgeschrieben. Den ersten Preis erhielt der Architekt Martin Braunstorfinger, der den Bau als modernen Hallenbau mit zum Kirchenschiff hin offener Seitenkapelle und einem abseits stehenden Campanile konzipiert hatte.

20.09.1954
Erster Spatenstich für das Pfarrhaus in der Lessingstraße.

05.06.1955
Erster Spatenstich für die Kirche Hl. Familie.

21.08.1955
Der Grundstein mit Einmauerung der Urkunde wurde gelegt. Sie schließt mit dem Wunsch ab: "Wir hoffen und beten zu Gott, dass unser Volk in seinem Neuaufbau Jesus Christus zum Grundstein und Eckstein erwählt, dass dieses Gotteshaus 'Zur Heiligen Familie' vieler Ehen und Familien christlichen Geist und christliches Leben schenkt, dass sich unter dem Schutze der Heiligen Familie die ganze Gemeinde als eine Familie fühlt, deren Hausvater der Heilige Josef, deren Mutter Maria, deren Vorbild Jesus von Nazareth ist."
Text der Urkunde zur Grundsteinlegung (PDF)

01.10.1955
Foto: Paul Planz, Pfarrer in der Pfarrei von 1955 bis 1960 und Subsidiar im Jahr 1984 bis zu seinem TodMit einem neu gewählten Kirchenvorstand übernahm der bisherige Rektor des St. Josefs-Hospitals, Pfarrvikar Paul Planz, als erster Seelsorger die Pfarrvikarie "Zur Heiligen Familie" und die weitere Verantwortung für den Bau und Ausbau von Kirche und Gemeinde.

1955
Gottesdienste fanden vorerst in der Kapelle des St. Josefs-Hospitals statt.

1955
Gründung eines Kirchenchores. Dirigent wurde Oberstudienrat Hermann-Josef Seyfried.

1956
Der Neubau der Kirche Hl. Familie einschließlich des Pfarrhauses kostete rund 375.000 Euro. Die Kosten wurden zum größten Teil vom Bistum Limburg getragen. Für den Rest der Schulden waren 25 Jahre lang von der Pfarrvikarie bzw. der Pfarrei jährlich rund 6.500 Euro für Zinsen und Tilgungen aufzubringen.

30.09.1956
Konsekration der Kirche Hl. Familie durch Weihbischof Walther Kampe.

Der Kirchenraum wurde von vielen Pfarrangehörigen erst allmählich angenommen. Zu neu waren für viele die senkrechten und waagerechten Betonträger mit den dazwischen liegenden Feldern aus Klinkern, zumal die Inneneinrichtung zuerst noch fehlte, der Raum also für Katholiken kahl wirkte.

1956
Den Küsterdienst in Hl. Familie übernahm Hans Gill (bis 1997) und den Organistendienst Hermann-Josef Seyfried (bis 1973).

08.05.1960
Pfarrer Paul Planz verließ die Pfarrei und ging als Dekan an den Dom zu Wetzlar.

Foto: Foto: Bruno Fieger, Pfarrer der Pfarrei von 1960 bis zu seinem Tod 198515.5.1960 Einführung von Pfarrer Bruno Fieger in Hl. Familie durch Prälat Friedrich Wolf.

05.12.1960
Der Kirchenvorstand von Hl. Familie beschloss einstimmig, mit dem Bau von Kirche, Kindergarten und Gemeinderäume am Südfriedhof den Architekten Paul Johannbroer zu beauftragen.

14.01.1962
Eröffnung der neu eingerichteten Pfarrbücherei im Pfarrzentrum Hl. Familie.

01.02.1962
Weihe des neuen, gestifteten Marienbildes von der "immerwährenden Hilfe" in der Kirche Hl. Familie. Künstler: Karl Heinz Roth, Niederwalluf.

23.03.1962
Einweihung des Kreuzweges in Hl. Familie. Er wurde von 14 Gemeindemitgliedern gestiftet. Künstler: Franz Bernhard, Frankfurt.

20.06.1962
Der Bau der Orgelempore in der Kirche Hl. Familie begann.

05.08.1962
Fertigstellung der Orgelempore in Hl. Familie.

01.09.1963
Errichtung einer ambulanten Krankenpflegestation in der Pfarrei. Frau Schinke übernahm diesen Dienst (bis 1978).

13.-27.10.1963
Volksmission in allen Wiesbadener Gemeinden

17.11.1963
Feierliche Orgelweihe in Hl. Familie durch Domkapellmeister Pabst aus Limburg.

01.07.1963
Durch Bischöfliches Reskript wird aus der "Pfarrvikarie" eine reguläre "Pfarrei".

04.05.1964
Busfahrt zum Guss der Glocken für Hl. Familie nach Gescher/Westfalen. Firma: Petit & Edelbrock.

18.05.1964
Feierliche Glockenweihe auf dem Platz vor der Kirche Hl. Familie durch Domkapellmeister Pabst. Das Geläut besteht aus vier Glocken in den Tönen es', f', as' und b'.

1. Glocke "Heiliger Josef, steh uns bei"
2. Glocke "Heilige Maria, bitte für uns"
3. Glocke "Jesus, erbarme dich unser"
4. Glocke "Papst Paul VI als Pilger im Land der Heiligen Familie"

Gesamtkosten rund 17.400 Euro.

21.05.1964
Die Glocken wurden auf den Turm gebracht und läuteten erstmals an dem darauf folgenden Fronleichnamsfest (28.5.).

25.07.1964
Das neue große Fenster in Hl. Familie wurde eingebaut. Es ist eine symbolische Darstellung der Dreifaltigkeit und zeigt in seinen Farben Rot und Blau die Verbindung des Göttlichen mit dem Menschlichen. Künstler: Johannes Beeck aus Hinsbeck / Niederrhein. Gespendet hatten 25 Gemeindemitglieder Teilfenster à 300 Euro.

25.12.1964
Die von einem Gemeindemitglied gestiftete neue Monstranz wurde in Hl. Familie erstmalig benutzt. Die seitherige Monstranz wanderte nach St. Michael.

07.03.1965
Einführung in die neue Form der Messliturgie in deutscher Sprache (Konzil).

27.04.1965
Engelbert Held aus Dreisbach/Westerwald wurde Kaplan in der Pfarrei. Bisher halfen bei den Sonntagsgottesdiensten Jugendpfarrer Josef Schwab und Salesianerpatres aus dem Augustinusheim in der Mainzer Straße.

29.06.1965
Priesterweihe des ersten Neupriesters aus der Pfarrei in Essen: Salesianerpater Günter Weimer aus der Welschstraße.

04.07.1965
Primizamt des Neupriesters Weimer in Hl. Familie und St. Michael.

28.11.1965
Pfarrausschusswahl für die Gesamtpfarrei. Neuer Vorsitzender wurde Georg Braun.

1966
Gründung einer "Beat-Band".

März 1967
Umgestaltungen des Altarraumes von Hl. Familie aufgrund der Liturgiereform.

02.07.1967
Wiedereröffnung des Pfarrzentrums Hl. Familie (Unterkirche) nach Umbau und Renovierung.

Sommer 1967
Erste Kinderfreizeit unter der Leitung von Kaplan Held im Schwarzwald ("Unterwolflochhof"). Es folgen in 1968 und 1969 weitere Freizeiten in der Eifel bzw. im Odenwald.

08.12.1967
Priesterweihe des Neupriesters Wolfgang Hosseus aus der Hermann-Jansen-Straße in Limburg

10.12.1967
Primizfeier des Neupriesters Hosseus

Weihnachten 1967
Es erschien der 1. Pfarrbrief der Pfarrei (zwei- bis dreimal jährlich zu Advent bzw. Weihnachten, Ostern und Sommer bzw. Herbst).

14.07.1968
Veränderung der Gottesdienstzeiten: Hl. Familie: Samstag 18:00 Uhr Vorabendmesse, Sonntag 9:00 Uhr und 11:30 Uhr. St. Michael: Sonntag 8:00 Uhr und 10:00 Uhr.

Dez. 1968
Das silberne Altarkreuz kam in die Kirche Hl. Familie. Das Kreuz ohne Korpus hat fünf rote Dickglasbrocken als angedeutete Wundmale. Gleichzeitig wurden sechs neue Altarleuchten aufgestellt.

08.12.1968
Priesterweihe des Neupriesters Manfred Schwalbach aus der Viktoriastraße in Limburg.

15.12.1968
Primizfeier des Neupriesters Manfred Schwalbach in Hl. Familie.

16.03.1969
Erste Pfarrgemeinderatswahl. Gewählt wurden in Hl. Familie: Marlies Knapp, Dr. Wilma Mackeprang, Maria Wimmer, Karola Wurzel, Kornelia Zengerly, Georg Braun, Hans Heymann, Dr. Hans Jüsgen, Heiner Kerksieck, Wolfgang Noelker, Gerhard Schröder, Johannes Sorg (Vorsitz bis 1979). Dieser erste sowie der zweite Pfarrgemeinderat amtierte je drei Jahre (1969-1972 bzw. 1972-1975). Seitdem beträgt die reguläre Amtszeit jeweils vier Jahre (1975-1979, 1979-1983 usw.).

07.09.1969
Kaplan Held verabschiedete sich von den Gemeinden und übernahm die Pfarrei Staffel bei Limburg.

Dezember 1969
Erste Ausgabe der Jugendzeitung "aktuell", herausgegeben vom "Ausschuss für Information des Führungsteams".

21.09.1969
Pfarrer Ballhausen half in der nächsten Zeit bei den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten.

20./21.06.1970
Vorstellung der Pfarrei im Wiesbadener Tagblatt unter der Rubrik "Kirchen, Gemeinden und Pfarreien in Wiesbaden": Kleine Vikarie wurde Pfarrei mit zwei Kirchen: St. Michael und Heilige Familie im Südosten.

01.08.1970
Beginn der Tätigkeit von Anni Friedrich als "Seelsorgehelferin" (heutige Bezeichnung: Gemeindereferentin). 1994 ging sie in den Ruhestand. Mit der Pfarrei ist Anni Friedrich bis heute verbunden. 2008 feierte sie ihren 75. Geburtstag beim Neujahrsempfang des Frauenkreises in Hl. Familie.

August 1970
Neue Pfarrsekretärin: Toth-Gonera (bis April 1975).

30.08.1970
Einführung von Anni Friedrich in Hl. Familie und St. Michael

03.05.1971
Hermann-Josef Seyfried feierte sein silbernes Dienstjubiläum als Organist von Hl. Familie und als Leiter des Kirchenchores der Pfarrei.

September/Oktober 1971
Festwoche "15 Jahre Heilige Familie".

05.02.1972
Erste Fastnachtsitzung unter dem Präsidium von Wolfgang Noelker und Regisseur Hans Gill im Pfarrzentrum Hl. Familie (25 mal bis 1997).

05.03.1972
Zweite Pfarrgemeinderatswahl.

23.10.1972
Richtfest des Kindergartens Hl. Familie.

26.01.1973
Einweihung des Kindergartens Hl. Familie. Gebaut wurde der Kindergarten nach den Plänen des Hamburger Architekten Prof. Willem Bäumer. Gleichzeitig werden zwei Wohnungen gebaut (eine davon als Küsterwohnung). Darüber hinaus erhielt das Pfarrzentrum eine Zentralheizung. Erste Leiterin: Christa Brasser.

31.03.1973
Wechsel im Organistendienst in Hl. Familie: Hermann-Josef Seyfried übergab an Bernhard Emmer, der bei mehreren Vertretungen bereits mit sehr eindrucksvollem Orgelspiel imponiert hatte. Anfang 1975 übernahm er auch die Leitung des Kirchenchores.

07.-21.07.1973
Sommerfreizeit für Kinder in Oberprechtal (Schwarzwald) unter der Leitung von Michael Braun. Er leitete die Freizeiten jährlich bis 1997.

09.06.1974
Erstes Sommerfest der Pfarrei in Hl. Familie „rund um die Kirche“.

01.01.1975
Anstelle der Kirchenvorstände kümmern sich ab jetzt Verwaltungsräte um die Vermögensverwaltung der Kirchengemeinden.

01.02.1975
Bernhard Emmer übernahm die Leitung des Kirchenchores von Herrn Schneider.

16.02.1975
Die Pfarrei übernahm eine Patenschaft mit der Kirchengemeinde Jipijapa in Ecuador. Initiator war Dr. Jüsgen aus unserer Pfarrei, der die dortigen Verhältnisse kannte. Es wurde eine Schulspeisung für Kinder übernommen. Die Patenschaft endete 1985, da trotz Nachforschungen keine Antwort mehr kam.

April 1975
Neue Pfarrsekretärin: Helmtrut Lutz (bis 1987).

09.11.1975
Dritte Pfarrgemeinderatswahl.

30.11.1975
Zum 1. Advent wurde das neue Gesangbuch "Gotteslob" eingeführt.

1976
100 Jahre St. Josefs-Hospital

22.08.1976
Diakon Benno Herok stellte sich in Hl. Familie und in St. Michael vor und wurde eingeführt.

September 1976
Einbau von neuen Betonwaben am Turm der Kirche Hl. Familie. Gleichzeitig wurde das Kirchengebäude renoviert.

23.-31.10.1976
Festwoche "20 Jahre Pfarrei und Kirchenchor".

31.03.1977
Nach siebeneinhalb Jahre Gottesdienstvertretung in der Pfarrei übernahm Pfarrer Walter Ballhausen die Gemeinde St. Mauritius in Wiesbaden.

01.04.1977
Neue Gottesdienstzeiten. Hl. Familie: Samstag 17:30 Uhr und Sonntag 10:30 Uhr, St. Michael: Samstag 18:45 Uhr und Sonntag 9:00 Uhr.

September 1977
Gründung des Frauenkreises Hl. Familie (Zunächst als Kontaktkreis junger Frauen und Mütter).

09.10.1977
Einführung der Wortgottesdienste für Kinder im Nebenraum.

21.11.1977
Diakon Herok starb im Alter vom 55 Jahren.

24.12.1977
Zentrale Weihnachtsfeier für einsame, alleinstehende und ältere Menschen im Pfarrzentrum Hl. Familie.

01.04.1978
Margarete Schinke beendet nach 15 Jahren ihre Arbeit als Gemeinde-Krankenschwester. In der Folgezeit wurde die Pfarrei durch die ökumenische Zentralstation Mitte betreut.

03.08.1978
Pfarrer Paul Planz, der erste Pfarrer in der Pfarrei Hl. Familie, ging in den Ruhestand und wohnte in der Gemeinde St. Michael. Er war bereit, Sonntagsgottesdienste zu übernehmen.

25.10.1978
Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Bruno Fieger. Die Pfarrei veranstaltete dazu eine eigene Festwoche (21.–29.10.1978).

Weihnachten 1978
Der Pfarrbrief erhielt ein neues Erscheinungsbild (farbig und mit Bildern).

14.05./16.06.1979
Beschluss der Pfarrgemeinderäte, dass Mädchen Messdiener werden konnten.

11.11.1979
Vierte Pfarrgemeinderatswahl. Neue Vorsitzende in Hl. Familie: Dr. Magda Trabert (bis 1983).

01.09.1980
Jahrespraktikantin Birgitta Eichmann begann ihren Dienst.

01.11.1980
Stephan Herz wird Organist in Hl. Familie und erfüllt diese Aufgabe fast 12 Jahre lang bis 31.07.1992.

Mai 1981
Erste Ausgabe der Jugendzeitung "Trianon", später (1982) erschienen unter dem Namen "Te Deumchen". Chefredakteur: Matthias Ott.

01.09.1981
Jahrespraktikantin Dorothee Schlitt begann ihren Dienst und führte während ihrer Tätigkeit viele neue geistliche Lieder in die Gemeinden ein.

26.09.-04.10.1981
Festwoche "25 Jahre Hl. Familie".

06.10.1983
Fünfte Pfarrgemeinderatswahl. Neuer Vorsitzender wurde in Hl. Familie Michael Braun (bis 1999).

Dezember 1983
Die Kirchenbänke bekamen Polster.

27.01.1984
Pfarrer Fieger ging ins Krankenhaus. Eine schwere Erkrankung hatte begonnen.

18.03.1984
Pfarrer Planz wurde zum Subsidiar der Pfarrei ernannt, bedingt durch die schwere Krankheit von Pfarrer Fieger.

16.11.1984
Foto: Karl-Wilhelm Bruno, Pfarrer der Pfarrei von 1985 bis 1994Gemeinsames Besinnungswochenende der Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael in Hofheim/Ts. Dort wurde durch Stadtdekan Werner Bardenhewer Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno vorgestellt. Bruno sollte als Pfarrverwalter während der Krankheiten von Pfarrer Fieger und Pfarrer Planz die beiden Gemeinden Hl. Familie und St. Michael leiten.

Weihnachten 1984
Der Pfarrbrief erschien ab jetzt im Format DIN A5.

29.12.1984
Pfarrer Paul Planz wurde heimgerufen in die Ewigkeit.

01.01.1985
Pfarrer Karl Wilhelm Bruno übernahm als Pfarrverwalter die Pfarrei Hl. Familie

30.05.1985
Pfarrer Bruno Fieger wurde von seinem schweren Leiden erlöst. Er leitete 25 Jahre die Pfarrei.

02.06.1985
Wallfahrt des Bezirks Wiesbaden zur 750-Jahr-Feier der Wiederkehr der Weihe des Limburger Domes.

31.08./01.09.1985
Pfarrer Karl Wilhelm Bruno wurde als Pfarrer der Gemeinden Hl. Familie und St. Michael von Ordinariatsrat Gerhard Kilian eingeführt.

1985
Die Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael beschlossen gemeinsam, eine neue Missionspartnerschaft (Projekt Andhra) in Indien zu übernehmen. Pfarrer Bruno war in Verbindung mit den dortigen Hl. Geist-Schwestern, die ein Ausbildungszentrum bauen wollten. Innerhalb von zehn Jahren betrug das Spendenaufkommen 125.000 Euro.

23.02.1986
Erster "Tag der offenen Tür" in Hl. Familie (jährliche Veranstaltung bis heute, in der Regel an einem der ersten Fastensonntage).

1986-1993
Umfangreiche Umbauarbeiten in der Kirche Hl. Familie, geleitet vom Frankfurter Architekten Prof. Franz-Josef Mühlenhoff.

1987
Wechsel im Pfarrbüro Hl. Familie: Für Helmtrut Lutz kam Anneliese Mühlbach, die bis heute tätig ist

08.11.1987
Sechste Pfarrgemeidenratswahl.

1988
Das Seitenschiff in Hl. Familie wurde vom Hauptschiff der Kirche abgetrennt. Dadurch wurde eine Werktagskapelle, die Marienkapelle, gewonnen.

13.05.1989
Es spielte erstmals die neue Jugendband der Pfarrei im Stadtjugendgottesdienst in St. Michael: "10 nach Alf", später "10 nach 10" benannt.

02.06.1991
Die gemeinsame Fußballmannschaft "SG FA-MI" aus Hl. Familie und St. Michael gewann den "Mini-Cup", das Turnier der Wiesbadener Messdiener- bzw. Gemeinde-Fußballmannschaften, das in diesem Jahr zum 4. Mal in Kohlheck stattfand.

10.11.1991
Siebte Pfarrgemeinderatswahl.

04.10.1992
40-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno.

06.03.1994
Einweihungsfeier des Schöpfungszyklus in Hl. Familie mit Uraufführung der eigens dafür komponierten Schöpfungskantate.

16./17.04.1994
Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno trat in den Ruhestand und wurde verabschiedet. Er zog nach Königstein-Mammolshain, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2007 lebte.

01.09.1994
Diakon Bernd Becker und Familie zogen ins Pfarrhaus in der Lessingstraße.

11.09.1994
Diakon Becker wurde in einem Gottesdienst eingeführt.

01.10.1994
Foto: Pfarrer Armin DepènePfarrer i. R. Armin Depène übernahm die priesterlichen Dienste in der Pfarrei Hl. Familie und bezog eine Wohnung in der Frankfurter Straße.

02.10.1994
Gemeindereferentin Anni Friedrich wurde verabschiedet. Sie ging nach 24 Jahren Tätigkeit in der Pfarrei in den Ruhestand.

15.10.1995
Christa Meinhardt wurde in die Gemeinschaft "Opus Spiritus Sancti" aufgenommen.

12.11.1995
Achte Pfarrgemeinderatswahl.

09.03.1996
Gemeindemitglied Norbert Schmitt verunglückt auf der Rückfahrt von Kirchähr im Alter von 27 Jahren tödlich.

September 1996
Festwoche 40 Jahre Hl. Familie mit Orgelvesper, Tischtennisturnier für die Jugend, Taizé-Abendgebet, Winzerabend mit Weinprobe und Festgottesdienst.

1997
Gemäß Mitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen wurde die Kirche Hl. Familie als Kulturdenkmal in das Denkmalbuch aufgenommen.

Sommer 1997
Familie Gill verließ die Gemeinde Hl. Familie nach über 40jährigem Küsterdienst und teilweise Hausmeistertätigkeiten. Nachfolger wurden die Eheleute Macinkovic. Auch beim Organistendienst gab es einen Wechsel: Für Elvira Schwarz kam Volker Krebs.

01.09.1997
Ingrid Weber kam als Gemeindereferentin in die Pfarrei.

Advent 1997
30 Jahre Pfarrbrief. Es erschien die Ausgabe Nr. 75!

Sommer 1998
Kindersommerfreizeit unter neuer Leitung: Silke und Detlef Gottwald.

Herbst 1998
1. Familienfreizeit in Rothmannsthal / Oberfranken unter Leitung von Michael Braun. Anschließend jährlich eine Woche in den Herbstferien.

Oktober 1999
Pater Klaus Brauner verließ das St. Josefs-Hospital. Er half oft bei Gottesdienstvertretungen in der Pfarrei.

07.11.1999
Neunte Pfarrgemeinderatswahl. Neue Vorsitzende in Hl. Familie wurde Dagmar Christl (bis 2003).

Mai 2000
Die Pfarrgemeinderäte von Hl. Familie und St. Michael beschlossen einen wöchentlich wechselnden Beginn der Sonntagsgottesdienste von 9:00 Uhr und 10:30 Uhr in beiden Kirchen.

Sommer 2001
Neues Küster- und Hausmeisterehepaar in Hl. Familie: Nina und Claudio Incorvaia.

13.10.2001
Priesterweihe des Jesuitenpaters Martin Andiel aus der Brunhildenstraße in Berlin.

21.10.2001
Primizfeier des Neupriesters Martin Andiel in St. Michael.

28.09.2002
Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Karl-Wilhelm Bruno (Pfarrer der Pfarrei 1985–1994).

10.02.2003
Die Gemeinden Hl. Familie und St. Michael präsentiert sich erstmals im Internet (www.fa-mi.de). Technische Realisierung des Projekts und redaktionelle Leitung: Detlef Gottwald (bis 2008).

09.11.2003
Zehnte Pfarrgemeinderatswahl. Neuer Vorsitzender wurde Michael Braun.

2004-2007
Die bisherigen Kirchengemeinden Hl. Familie, St. Michael und St. Bonifatius arbeiten auf Initiative des Bistums Limburg gemeinsam an einem Zusammenschluss und an der Gründung einer neuen großen Pfarrei. Alle Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte stimmen der Auflösung der bisherigen Gemeinden zweck Gründung der neuen gemeinsamen Pfarrei zu. Die bisherigen Kirchorte bleiben innerhalb der neuen Pfarrei erhalten.

14.11.2005
Hans Gill, langjährige Küster und Hausmeister von Hl. Familie, ist 14. November 2005 unerwartet verstorben. Über 40 Jahre (1956-1997) versah er seinen Küsterdienst sehr gewissenhaft. Darüber hinaus organisierte er 25 Jahre lang die Fastnachtssitzungen von Hl. Familie als verantwortlicher Regisseur.

30.09.2006
Die Pfarrei feierte mit einem Festgottesdienst den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Jubiläum "50 Jahre Hl. Familie".

02.07.2007
Seit heute gibt es die neue Pfarrgemeinde St. Bonifatius mit den Kirchorten Hl. Familie, St. Michael und St. Bonifatius.

06.07.2007
Den gemeinsamen Start für die neue Pfarrei bildete am 6. Juli 2007 ein feierlicher Gottesdienst mit anschließendem Fest in St. Bonifatius. Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz wurde im Gottesdienst als Pfarrer der neuen Pfarrei eingeführt.

Dezember 2007
Der bisherige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Hl. Familie, Michael Braun, wird zum PGR-Vorsitzenden der neuen Pfarrei St. Bonifatius gewählt.

 

Die Darstellung wird fortgesetzt und weitere Ergänzungen werden eingearbeitet. Falls Sie gesicherten Daten von Ereignissen haben, die hier noch fehlen, senden Sie uns bitte eine E-Mail.


Wiesbadener Schöpfungszykus

Entstehungsgeschichte des Schöpfungszykus

Text von Karl-Wilhelm Bruno, ehem. Priester der Pfarrei, im Februar 1994

Foto: Wiesbadener SchöpfungszyklusWeit und schwer war der Weg, bis der Schöpfungszyklus aus fünf großflächigen Bildern in der Kirche Hl. Familie in Wiesbaden fertiggestellt war. Im Jahre 1956 war die Kirche des Architekten Martin Braunstorfinger eingeweiht worden. Damals war diese weite Halle schmucklos und leer, bis auf den Altar. Keine Knie- und Sitzbänke, keine Glocken, bunten Fenster, Bilder, Figuren und Farben, wie Katholiken das lieben und gewohnt sind.

Dass trotz hoher Schuldenlast die kleine Gemeinde noch zusätzlich in den folgenden Jahren für eine anspruchsvolle Euler-Orgel, Sängerempore, Tabernakel, Triumphkreuz mit Leuchtern, Marienikone, Kreuzweg und Kirchenfenster sammelte und das Geld 100%ig zusammenbekam (aus Kirchenmitteln darf es nicht genommen werden), das spricht für die Gläubigen, für ihr Verhältnis "zu ihrer Kirche" und ganz allgemein zur Kunst - sind doch Kirche und Kunst zumindest Halbschwestern.

In den 80er Jahren hat sich vieles geändert. Die Menschen waren für Energiesparen, ökologische Verantwortlichkeit, Tierschutz und Umweltbewusstsein sensibilisiert. Das drückte sich auch bei uns in den Kirchen aus, die bei aller Verantwortung für die geistigen und künstlerischen Leistungen der Vergangenheit kein Museum sind. Auch zogen jetzt die Kirchen nicht mehr so an wie im und nach dem Krieg. Aus diesen Gründen wurde die zur Kirche hin offene Marienkapelle 1988 durch eine Metallständer-Zwischenwand ganz abgetrennt und zur Werktagskapelle hergerichtet.

Foto: Wiesbadener SchöpfungszyklusZusätzlich entstanden Beichtkapelle und Vorraum zur Sakristei. Die Orgel wurde durch die Firma Späth/Mengen-Ennetach weiter ausgebaut. Unter einfühlsamer Leitung unseres Architekten Prof. Franz Josef Mühlenhoff wurden Kirche samt Campanile und Gemeindezentrum von 1988-1993 innen und außen gründlich überholt. Doch die neu eingezogene Wand an der Nordseite, zwischen Kirche und Kapelle, wirkte nüchtern und blass. Das war der Beginn, Überlegungen anzustellen, sie zu bemalen. Damit mussten aber auch einige ernste Fragen gelöst werden.

Die Frage nach der Thematik eventueller Bilder war verhältnismäßig leicht zu lösen. Sie ergab sich aus den Problemen der späten 80er Jahre: heftige innerkirchliche Diskussionen, Glaubenskrise, Friedensdebatte, Abtreibungsdiskussion, Tierschutzanliegen, Rauschgift und Umweltdiskussion. Es sollte aber nicht dabei bleiben, lauter Fragezeichen in die Luft zu setzen, sondern es sollten auch Antworten versucht werden; in erster Linie Antworten aus der Bibel. Für die fünf großflächigen Wände wurden fünf Themenbereiche ausgewählt:

Die Schöpfung und der Sündenfall
Verlorenheit und Sintflut
Inkarnation als neuer Anfang
Erlöst durch Christi Kreuzestod
Reform der Kirche und das Reich Gottes

Foto: Wiesbadener SchöpfungszyklusDas Thema stand. Die Zustimmung der Gemeinde war bald gesichert. Zwangsläufig stellte sich damit die nächste Frage: Kann man einen solchen, sicher teuren, Auftrag in einer Zeit so vieler Not in der Welt vergeben? Unsere christlichen Gemeinden sind für alles hoch sensibilisiert, was mit Hilfen für die Dritte Welt und für die Caritas zu tun hat. Pfarrer, Pfarrgemeinderat und die gesamte Gemeinde befassten sich mit Thematik und der Frage, ob diese Anschaffung sinnvoll sei.

Eine beschränkte Ausschreibung, an der sich zehn Kunstmaler(innen) beteiligt hatten, erwies zunächst einmal, dass eine großflächige Bemalung der gesamten Nordwand teuer würde. Irgendwelche Zuschüsse von außen waren nicht zu erwarten, aber auch keine Mittel aus der Gemeindekasse. Die Verwirklichung der Vergabe des Auftrages ging also nur mit freien Spenden in Höhe von annähernd 100.000 DM. Würde sich die kleine Gemeinde von 1500 Mitgliedern, von denen sich maximal 15 % aktiv am kirchlichen Leben beteiligen, das je leisten können? Fragen über Fragen.

Die Verantwortlichen entschlossen sich dennoch, den Auftrag zu vergeben. Das kam so: Es war an einem Sonntag im Januar 1989. Pfarrer Bruno stellte seiner Gemeinde Hl. Familie ein beiden Gottesdiensten den Beschluss zur voraussichtlichen Vergabe der Malerarbeiten an Reinhard Daßler aus Karlsruhe vor.

Er sprach auch von seinen Gewissensnöten: Darf man das bei aller Not in der Welt? Aber auch von der Antwort, die ihm kam: "Eine solch kleine Schar von Leuten, die so überdurchschnittlich viel für caritativ-soziale und entwicklungspolitische Hilfen tut, die allein zwei Partnerschaften (je eine in Indien und Afrika, zusammen mit unserer anderen Gemeinde St. Michael) unterhält, die darf auch mit gutem Gewissen etwas für sich selbst tun, für die eigene Kirche.

Foto: Wiesbadener SchöpfungszyklusAllerdings ist da eine Bedingung: Es muss zusätzlich geschehen; die bisherigen Spenden für Misereor, Adveniat, Missio, Diaspora, Caritas, Patengemeinden und auch die eigene Gemeinde müssen in gleicher Höhe bleiben. Ich werde von jetzt an nie mehr darüber reden, keine Kollekte dafür ansetzen, sondern nur noch besonders gekennzeichnete Schecks und Bargeld im Umschlag dafür annehmen. Das dient mir als Test: Der Geldeingang in den nächsten Wochen."

Und das Geld kam. Keine wirklich großen Spenden von Reichen, dafür viele kleine und mittlere, und sie kommen bis heute. Wir schreiben Mitte Januar 1994. Die Liebe der Menschen zu ihrer Kirche, das Anliegen des Gotteslobes und das Können des Künstlers sind hier zusammengekommen. Gottes- und Nächstenliebe widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich.

Reinhard Daßler erhielt den Auftrag im Februar 1989 und beendete ihn im März 1994. Eine harte Zeit für ihn, aber auch für die wartende Gemeinde. Seine Malerei mit der Liebe fürs Detail ist alles andere als eine Gefälligkeitskunst. Die Aktualisierung in unsere Gegenwart erregt auch Anstoß. Doch Fleiß und Können sind bei ihm eine fruchtbare Symbiose eingegangen. Die Bilder laden zur intensiven und zur immer neuen Betrachtung ein.

Der Wiesbadener Schöfungszyklus gibt der mutig-modernen Kirche einen zusätzlichen Charakter. Dazu tragen auch die übrigen Neuerwerbungen bei: die gelungene Rosette des Frankfurter Kunstmalers und Domkustos Joachim Pick und der gekreuzigte Christus mit der Rindenhaut der Kunstmalerin Antonie Becker aus Kenn bei Trier. Die Gemeinde ist jetzt richtig stolz auf ihre Kirche, und sie kann es sein.

Foto: Wiesbadener SchöpfungszyklusAnlässlich der Bedeutung dieser Gemälde in unserer Kirche haben wir uns entschlossen, eine Kantate zur Einweihung komponieren zu lassen, und unter sieben Bewerbern erhielt Konrad Seckinger aus Offenburg den Auftrag. Es entstand eine zeitgemäße Komposition: die "Wiesbadener Schöpfungskantate" mit Orgel, Trompete, Chor, Sopran und Sprecher. Sie wurde am Einweihungstag des "Wiesbadener Schöfungszyklus", dem 6. März 1994, uraufgeführt.

Zudem wird das Werk Daßlers in der Reihe "Kleiner Kunstführer" Nr. 12093, Verlag Schnell & Steiner, Leibnitzstr. 13, 93055 Regensburg, gewürdigt.

Der "Wiesbadener Schöfungszyklus" fand auch in der Sprachkunst seinen Niederschlag. Ganz neu gesehen und in komprimierter Form wiedergegeben wurde er von Olly Komenda-Soentgerath in ihrem Gedicht "HYBRIS".

Die Kirche Hl. Familie findet seit einigen Jahren vor allem in Kunstkreisen und bei den Wiesbadener Schulen immer größere Beachtung. Ein eigener "Freundes- und Förderkreis für die Kirche Hl. Familie" hat sich gebildet. Er will vor allem das Anliegen "Kirche und Kunst" aufgreifen und entwickeln; dies in den Bereichen Musik, darstellende Kunst und Literatur. Die Gemeinde will auf ihren Erfolgen nicht sitzen bleiben, sondern auch in ihrem kleinen Bereich Kirche und Kunst noch enger zusammenführen. Es dürfte für beide zum Vorteil sein.

(Karl-Wilhelm Bruno, Wiesbaden im Februar 1994)


Partner

St. Josefs-Hospital ("JoHo")

Logo St. Josefs-Hospital in WiesbadenDas St. Josefs-Hospital, genannt JoHo, liegt im Gebiet von Hl. Familie. Seit vielen Jahren besteht eine gute Zusammenarbeit. Die kath. Seelsorger des Krankenhauses haben häufig Gottesdienste in Hl. Familie und St. Michael gehalten, zum Beispiel Palottiner-Pater Brauner. Einige Fronleichnamsfeiern der Pfarrei haben im Garten des Krankenhauses stattgefunden - mit Übertragung in die Zimmer der Patienten. Es gibt darüber hinaus viele weitere Kontakte.

Das St. Josefs-Hospital Wiesbaden ist aus der pflegerischen Tätigkeit der Dernbacher Schwestern - der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" - in Wiesbaden hervorgegangen. Das Haus steht heute noch in der Trägerschaft des Filialinstitutes der ADJC.

Anschrift

St. Josefs-Hospital Wiesbaden
Solmsstr. 15
65189 Wiesbaden
Tel.: (06 11) 1 77-0
Fax: (06 11) 1 77 - 11 85
E-Mail: info@joho.de
Internet: www.joho.de

Kontakt

Geschäftsführer: Dipl. Volkswirt Karl-Josef Schmidt
Oberin: Schwester Christa Kaltenbach (ADJC)
Seelsorge: Pfarrer Krechel, Tel. 0611 -1771172

Gottesdienste

Zwischen Bettenhaus und Südflügel befindet sich die Kapelle, in der Sie jederzeit herzlich willkommen sind. Sie erreichen die Kapelle über das Untergeschoss (Hinweisschilder). Die Kapelle ist von 6:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Das JoHo bietet allen Patienten regelmäßig Gottesdienste an. Die heilige Messe ist jeweils von Montag bis Freitag um 19:00 Uhr, Samstag um 8:00 Uhr (am zweiten Samstag im Monat keine Messe), Sonntag um 9:00 Uhr. Alle Gottesdienste werden über Fernseher in die Krankenzimmer ausgestrahlt. Ein evangelischer Gottesdienst wird jeden ersten und dritten Sonntag im Monat um 10:30 Uhr in der Kapelle gefeiert.

Zeitschrift

JoHo-News (erscheint 6x im Jahr). Die Patientenzeitung steht auf der Internetseite des St. Josefs-Hospitals als PDF-Datei zum Download bereit.

 

 

Fritz-Gansberg-Schule

Foto: Fritz-Gansberg-Schule in WiesbadenDie Fritz-Gansberg-Schule (Grundschule) liegt im Gebiet von Hl. Familie. Hier erfolgt die Erteilung des katholischen Religionsunterreichts durch Seelsorger aus der Gemeinde. Derzeit haben Diakon Bernd Becker und Gemeindereferentin Marion Lindemann diese Aufgabe übernommen.