Kinderfreizeit der Kirchorte Hl. Familie/St. Michael
Die Sommerfreizeit 2010 der Kirchorte Hl. Familie und St. Michael führt in den letzten beiden Wochen der hessischen Sommerferien vom 30.07. bis 13.08.2010 nach Gestratz (Waldeck Schnattern) im Allgäu.
Für die Freizeit haben wir ein schönes Haus gebucht mit einem großen Außengelände zum Toben und Spielen. Unser Programm, vorbereitet und durchgeführt von einem engagierten und erfahrenen Gruppenleiterteam, ist super abwechslungsreich, speziell auf die Kinder zugeschnitten und bietet jeden Tag von morgens bis abends Spiele und viel Spaß!
Teilnehmen können Mädchen und Jungen, die während der Freizeit zwischen 8 und 13 Jahre alt sind. Aufgrund des Freizeitablaufs ist eine Teilnahme sinnvoll für Kinder, die eine altersgemäße Selbstständigkeit besitzen und sich in eine Gemeinschaft integrieren können.
Für die Anmeldung bitte die Teilnahmebedingungen lesen, den Anmeldebogen vollständig ausfüllen und absenden.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Euer Freizeit-Team
Kinder-Sommerfreizeit 2010
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Kontakt:
Christian Pfeiffer (Tel. 0611 7637009)
Daniel Braun (Tel. 0611 7902972)
sommerfreizeit@st-bonifatius-wiesbaden.de
Rückblick auf die Freizeit 2008 in Rettenberg im Allgäu
Bilder zur Freizeit 2008: Fotogalerie ansehen
Das Bistum Limburg ("Eintauchen in eine eigene schöne Welt - Wiesbadener Kinder machen Urlaub mit der Kirche") und das Wiesbadener Tagblatt ("Spaß haben und Verantwortung teilen") haben in Artikeln ausführlich über die Freizeit berichtet:
Eintauchen in eine eigene schöne Welt
Wiesbadener Kinder machen Urlaub mit der Kirche
Kein Computer, kein MP3-Player, kein Handy, draußen regnet es und mittags gibt es auch mal Spinat: Dass sich unter diesen Umständen derzeit 27 Wiesbadener Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren auf der Vorderburger Hütte im Allgäu dennoch prächtig amüsieren, ist nur für Außenstehende ein Rätsel. "Die Stimmung ist sehr gut", berichtet jedenfalls Detlef Gottwald (38) aus Rettenberg: "Wir haben Stafettenspiele mit verschiedenen Stationen gemacht, Rätsel gelöst und zusammen ein großes Plakat gemalt." Seit 1997 leitet Gottwald zusammen mit seiner Frau Silke die Kinder-Sommerfreizeiten der Kirchorte Hl. Familie und St. Michael, die hier eine lange Tradition haben. Sie sind seit fast 40 Jahren ausgebucht auch ohne Hochglanzprospekte, geplant, organisiert und betreut ausschließlich von Ehrenamtlichen.
Die Gottwalds kennen wie die meisten der insgesamt zwölf Betreuer die Freizeit im Wortsinne von Kindesbeinen an: "Ich bin 1979 als Kind das erste Mal mitgefahren und war einfach begeistert", erinnert sich der Marketingreferent. Von diesem Zeitpunkt an hielt ihn die Freizeit im Bann, erst als Kind, später als Gruppenleiter und heute als Leiter genießt er es seitdem jedes Jahr aufs Neue, "hier in eine eigene schöne Welt einzutauchen". Nach dem "Besonderen" dieser Freizeiten gefragt, muss er nicht lange überlegen: "Das ist die Gemeinschaft, die die Kinder im Alltag so nicht haben." Sie merkten meist schnell, dass sie hier das übliche Konkurrenzdenken, die Aggression nicht brauchten. „Wir legen in der Leitung großen Wert darauf, ein solches Klima zu schaffen, wo mal nicht immer nur der Stärkere gewinnt“, beschreibt er das Konzept. Natur erleben, in den Wald gehen, kreativ sein, gemeinsam etwas entstehen lassen, das würden viele Kinder sonst nicht erfahren: "Zu Hause sitzen sie ja doch viel am Computer", weiß er.
Kindern vierzehn Tage lang ein Gemeinschaftserlebnis zu vermitteln, das war schon 1973 für Michael Braun, damals 21 Jahre alt und engagiert in der Gemeinde Hl. Familie, der Anstoß, die Freizeiten ins Leben zu rufen und die nächsten 25 Jahre auch gleich zu leiten. Für seine eigenen beiden Kinder, später selbst als Gruppenleiter aktiv, waren das "die schönsten Urlaube im Jahr". Dass diese Idee auch heute noch im Computerzeitalter so gut funktioniert, freut Braun, inzwischen Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Bonifatius, besonders. "Vielleicht merkt sich auch der eine oder andere, dass man auch mal auf den PC verzichten kann", hofft er.
Damals wie heute bietet das ausgefeilte Programm, das bereits vor der Abfahrt in Wiesbaden für jeden Tag fest steht, von morgens um 8 Uhr bis abends um 21 Uhr Spiele und Spaß. Da wundert es nicht, dass selbst die Jüngsten nicht mit Heimweh zu kämpfen haben. Für Beschäftigung sorgt auch der tägliche Arbeitseinsatz der Kinder, die in ihrem Selbstversorgerhaus selbst mit Hand anlegen müssen. Dazu gehört der Küchendienst ebenso wie das Putzen der Toiletten und das Aufräumen auf dem Gelände: "Die Kinder lernen das sehr schnell, da Verantwortung zu übernehmen", hat Detlef Gottwald erfahren. Dass sogar gemeinsam Abspülen richtig Spaß machen kann, ist für einige Kinder dabei schon eine richtige Überraschung. Und zu Hause wundern sich nicht wenige Eltern über die neu erworbenen und ungeahnten Fähigkeiten der Sprösslinge.
Kinderfreizeit des Kirchortes St. Bonifatius
Die Kinderfreizeit von St. Bonifatius führte uns 2009 ins Günzburger Land. Mit 33 Kindern, acht Gruppenleitern, drei Küchenfrauen und dem Kaplan bevölkerten wir vom 12. bis zum 21. Juli den Stettenhof, der unweit der Donaustadt Dillingen gelegen ist. Hier fanden wir die idealen Voraussetzungen, um uns dem Thema „Superhelden“ zu widmen.
Eine Prinzessin war entführt worden, und die Superhelden der vier Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde waren ihrer Superkräfte beraubt. Um diese Superkräfte wieder herzustellen, mussten die Kinder zahlreiche knifflige und gefährliche Aufgaben bewältigen. Zu den Aufgaben gehörte ein gruseliges Nachtspiel ebenso wie Geländespiele, Rätsel und viel Sport. Lediglich die Tagesstaffette verlief sich etwas in Regen und Orientierungsschwierigkeiten. Am Ende aber konnte die Prinzessin aber tatsächlich befreit werden.
Bis auf etwas Regen hatten wir gutes Wetter und eine schöne Unterkunft inmitten der Natur. Für denkbar beste Verpflegung sorgten unsere unermüdlichen Damen. Und dass bei all den Strapazen der Spaß nicht zu kurz kam, dafür sorgten Kino, Disco, Sketch- und Spielabende und vieles mehr. Nicht zu vergessen das geistliche Programm: Neben dem täglichen Gebet gab es natürlich auch die Heilige Messe, bei der wir uns als erstaunlich sangeskräftig erwiesen.
40 Jahre Sommerfreizeiten in "Fa-Mi"
Die Kinder-Sommerfreizeiten der Kirchorte Hl. Familie und St. Michael werden seit 1973 ehrenamtlich geleitet. Die tiefsten Wurzeln der Freizeit liegen sogar noch früher in den Jahren 1967 bis 1969, in denen der damalige Kaplan Engelbert Held Freizeiten organisierte, die im Schwarzwald ("Unterwolflochhof"), in der Eifel und im Odenwald stattfanden.
Die Idee, eine Freizeit zu machen in der Art, wie sie noch heute besteht, hatte 1973 Michael Braun (damals gerade mal mit 21 Jahren) - anschließend hat er 25 Freizeiten geleitet bis zum Jahr 1997! In der Folge ab 1998 haben Silke und Detlef Gottwald die Sommerfreizeiten zusammen mit den Gruppenleiter-Teams bis heute weitergeführt.
Trotz aller Tradition ist die Freizeit immer wandelbar geblieben. Es gab immer wieder neue Ideen, neue Fahrtziele und auch strukturelle Veränderungen.
1973 Oberprechtal (Elzach, Schwarzwald)
1974 Lindersberg (Nähe Ebermannstadt, Franken)
1975 Frauenberg (Nähe Passau, Bayerischer Wald)
1976 Bittelbrunn (Nähe Engen, Hegau)
1977 Bittelbrunn (Nähe Engen, Hegau)
1978 Rothmannsthal (Franken)
1979 Bittelbrunn (Nähe Engen, Hegau)
1980 Rothmannsthl (Franken)
1981 Bittelbrun (Nähe Engen, Hegau)
1982 Lindersberg (Nähe Ebermannstadt, Franken)
1983 Welleringhausen (Nähe Willingen, Sauerland)
1984 Rothmannsthal (Franken)
1985 Rothmannsthal (Franken)
1986 Rothmannsthal (Franken)
1987 Ritzenried (Pitztal, Tirol, Österreich)
1988 Rickenbach-Rüttehof (Hotzenwald)
1989 Wängle (Nähe Reutte, Tirol, Österreich)
1990 Everinghausen (Nähe Bremen)
1991 Grinzens (Nähe Innsbruck, Tirol, Österreich)
1992 Bittelbrunn (Nähe Engen, Hegau)
1993 Sistrans (Nähe Innsbruck, Tirol, Österreich)
1994 Kirchbichl (Nähe Wörgl, Tirol, Österreich)
1995 Königsbronn-Ochsenberg (Schwäbische Alb)
1996 Murrhardt-Fornsbach (Schwäbischer Wald)
1997 Wennigser Mark (Nähe Hannover)
1998 Wildemann (Nähe Goslar, Harz)
1999 Neuendettelsau (Franken)
2000 Riederau (Dießen, am Ammersee)
2001 Riederau (Dießen, am Ammersee)
2002 Riederau (Dießen, am Ammersee)
2003 Hirschegg (Kleinwalsertal, Österreich)
2004 Maishofen (Nähe Zell am See und Kaprun, Österreich)
2005 Holxen (Lüneburger Heide)
2006 Wennigser Mark (Nähe Hannover)
2007 Maishofen (Nähe Zell am See und Kaprun, Österreich)
2008 Rettenberg (Allgäu)
2009 Holxen (Lüneburger Heide)
Sommerfreizeiten seit 1973 in der "Boni"
Die Kinderfreizeiten des Kirchortes St. Bonifatius liegen traditionell in der Verantwortung des jeweiligen Kaplans. In früheren Zeiten wurden für Jungen und Mädchen getrennte Sommerlager angeboten. Seit Mitte der 70er Jahre finden für beide gemeinsame Freizeiten statt. Die Kapläne werden immer von einem großen Team von Gruppenleitern begleitet, die für Planung und Durchführung die Verantwortung haben und sich von Jahr zu Jahr kreative Themen für die Kinderfreizeiten ausdenken.
Aus dem Kinderalter herausgewachsen stellte sich Mitte der 90er Jahre die Frage, ob man nicht auch für Jugendliche Fahrten anbieten könne. Die so ins Leben gerufene Jugendfreizeiten finden nicht nur in Deutschland statt, sondern haben die jungen Christen mittlerweile von Norwegen bis nach Sizilien geführt (siehe Jugendfreizeiten).
Die bisherigen Ziele der Boni-Kinderfreizeit:
1973 Leipferdingen (bei Möhringen)
1974 Kloster Beuron (nahe Sigmaringen)
1975 Gemünd an der Our
1976 Leipferdingen (bei Möhringen)
1977 Hunolstein (Hunsrück)
1978 Gemünd an der Our
1979 Leipferdingen (bei Möhringen)
1980 Abtsgemünd (Schwäbische Alb)
1981 Lutzerath (Eifel) und Stillebach (Pitztal)
1982 Allertshofen (Modautal) und Zeltlager Schneppenbach
1983 Sigmaringen Gutenstein
1984 Veckerhagen (Hann-Münden) und Gottstreu (Hann-Münden)
1985 Dambach (Elsaß)
1986 Leipferdingen (bei Möhringen)
1987 In diesem Jahr fand keine Freizeit statt
1988 Bayrischer Wald
1989 Schloss Ebersberg (Schwäbisch-Fränkischer Wald)
1990 Häg-Happach (Schwarzwald)
1991 Schloss Ebersberg (Schwäbisch-Fränkischer Wald)
1992 Ibichhof (Schwarzwald)
1993 Allertshofen (Modautal)
1994 Fallingbostel (Lüneburger Heide)
1995 Haus Sonneck (Bühlertal)
1996 Schloss Ebersberg (Schwäbisch-Fränkischer Wald)
1997 Ibichhof (Schwarzwald)
1998 Allertshofen (Odenwald)
1999 Misselwarden (Ferienland Wursten, Nordsee)
2000 Kloster Arnstein (Lahn)
2001 Wissen (Sieg)
2002 Schloss Ebersberg (Schwäbisch-Fränkischer Wald)
2003 Finsterbergen (Thüringen)
2004 Ibichhof (Schwarzwald)
2005 Koster Grauhof (Goslar)
2006 Insel Pellworm (Nordsee)
2007 Walchensee (Bayern)
2008 Wieda (Südharz)
2009 Stettenhof (Günzburger Land)