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Nächste Sitzungen des Pfarrgemeinderates

07.05.2011 @ 18:00

Foto: Sitzung des PfarrgemeinderatesDie nächsten Sitzungen des Pfarrgemeinderates sind an folgenden Terminen vorgesehen:

7. Juni 2011 Sitzung
28. September 2011 Sitzung

Der Pfarrgemeinderat in Klausur

18.11.2008 @ 22:54

Vom 15. bis 16. November 2008 waren 18 Mitglieder des Pfarrgemeinderates unterwegs: Zurückgezogen im Kloster Tiefenthal, im Bildungs- und Exerzitienhaus der Armen Dienstmägde Jesu Christi bei Martinsthal/Rheingau, traf sich der PGR nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit in "gefühlt immer noch etwas neuen" Zusammensetzung.

"Unsere Bewegung dorthin erfolgte mit den Zielen, den aktuellen Weg der katholischen Kirche zu hinterfragen, und um uns mit der Frage, wohin sie sich bewegt, auszutauschen", berichtet PGR-Mitglied Klaus Doubek.

Der Ansatz lag in der naheliegendsten Fragestellung: Wo stehen wir als PGR in St. Bonifatius mit den drei Kirchorten unterschiedlicher Prägung?

Impulse und Statements zur Vielfalt der synodalen Arbeit, gefolgt von lebhaften Gesprächen im Plenum, haben den Weg des ersten gemeinsamen Jahres mit den fusionierten Gemeinden intensiv reflektiert.

Das Fazit des ersten Tages ergab nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ deutlich mehr positive Aspekte, die ein weiteres Zusammenwachsen beeinflussen werden.

Alles konzentrierte sich in der gemeinsamen Eucharistiefeier am Samstagmorgen mit Pfarrer Dr. Johannes zu Eltz und Kaplan Kirsten Dominic Brast.

Den zweiten Schwerpunkt der Klausur bildete im weiteren Verlauf des Samstags die Beschäftigung mit dem Pfingsthirtenbrief 2008 "Bereitschaft zur Bewegung" von Bischofs Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst. In drei Gruppen war es möglich die Themenfelder des Hirtenbriefes durch alle Mitglieder des PGR zu betrachten und ausführlich im gemeinsamen Gespräch zu vertiefen. In der Schlussrunde wurden die Ergebnisse der Gruppenarbeit offen vorgestellt.

"Die Bereitschaft zur Bewegung ist präsent, der Aufbruch ist bereits erfolgt. Der begonnene Weg wird von allen vertrauensvoll und in transparenter Weise weiter beschritten werden, mit dem Ziel, am Puls der Zeit glaubwürdige Antworten als Kirche zu geben", sagt Diakon Bernd Becker.

Für die anstehenden Projekte, könnte ein mit positiven Attributen besetzter, erster Entwurf eines Mottos lauten: Bewegung und Erneuerung.

Ein herzliches Dankeschön richten die Teilnehmer an Michael Braun für die Organisation und die engagierte Moderation.

Mitglieder des Pfarrgemeinderates

Die Pfarrei St. Bonifatius hat am 10./11. November 2007 den Pfarrgemeinderat (PGR) gewählt. Ihm gehören aus den Kirchorten St. Bonifatius 6, Hl. Familie und St. Michael jeweils 3 Personen an. Von 6.762 Wahlberechtigten haben 626 Personen gewählt (9,3%), davon 581 per Briefwahl.

Stimmberechtigte Mitglieder

Thomas Andiel (Mitglied des Vorstands)
Bernd Becker (Diakon, Bezugsperson Hl. Familie)
Irmgard Berg (Mitglied des Pastoralausschusses)
Michael Braun (Vorsitzender)
Dr. Klaus Doubek
Dietmar Horsmann
Wolfgang Rösch (Pfarrer)
Dr. Claudia Scheidt
Susanne Schiering-Rosch
Diana Shimoail (Jugendsprecherin)
Anna-Maria Stolzenberg
Hans-Peter Thurn (Mitglied des Vorstands und des Pastoralausschusses)
Christine Unger
Marie-Louise Völker
Ingrid Weber (Gemeindereferentin, Bezugsperson St. Michael)
Angela Wenz

Nichtstimmberechtigte Mitglieder

Kirsten Dominic Brast (Kaplan)
Lisa-Marie Christ (Stellvertretende Jugendsprecherin)
Gabriele Dries (Vorsitz Ortsausschuss St. Michael)
Marion Lindemann (Gemeindereferentin)
Guido Pfeiffer (Vorsitz Ortsausschuss St. Bonifatius)

Ersatzmitglieder

Michael Holzäpfel
Marianne Funk
Christa Meinhardt
Andreas Frischmann
Ulrike Dommermuth
Sonja Bretz

 

Die PGR-Mitglieder stellen sich vor

Thomas Andiel

Foto: Thomas AndielMein Name ist Thomas Andiel, ich bin Jahrgang 1972, verheiratet, habe zwei Kinder (13 und 11 Jahre) und arbeite für eine bekannte Sanitärfirma als Servicetechniker.

Angefangen von meiner Taufe bis zu den Taufen meiner Kinder habe ich, bis auf vier Jahre Abwesenheit, alles in meiner ehemaligen Urgemeinde St. Michael erlebt und durchlebt. Ja, man kann sagen, dieser Kirchort hat mich irgendwie gefesselt.

So bin ich auch seit einigen Jahren im PGR aktiv, kümmere mich seit 1998 um das Facility Management in St. Michael (Hausmeister) und organisiere gerne kleinere bis größere Festlichkeiten.

Mit unserer neuen großen Pfarrei bekommen wir auch viel Verantwortung. Es ist mir wichtig, darauf zu achten, dass Liebgewonnenes sowie Traditionen gepflegt werden. Aber es wird auch einiges Neues auf uns zukommen. Hier darf nicht nur genommen, sondern es muss auch gegeben werden. Nur so, denke ich, werden alle Gemeindemitglieder in unseren drei Kirchorten ein aktives, attraktives Gemeindeleben haben.

 

Irmgard Berg

Foto: Irmgard BergIch bin Jahrgang 1951, verheiratet, 3 Kinder. Nach dem Schulabschluss absolvierte ich zunächst eine Banklehre und arbeitete in diesem Beruf bis zur Geburt unseres ersten Kindes. Nach 15 Jahren Familienpause orientierte ich mich neu. Ich absolvierte ein Jahr Ausbildung zur Krankenpflege und arbeitete dann 12 Jahre in Teilzeit auf einer Pflegestation in einem Altenheim. Leider musste ich diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Ich bin heute im Bereich Pflege und Betreuung erwachsener geistig Behinderter beschäftigt.

Ich zog mit meinen Eltern 1963 in das Gemeindegebiet von St. Michael. Nach meiner Heirat gehörten mein Mann und ich kurzzeitig zu St. Andreas, St. Birgid und St. Klara. Den Kontakt nach Hl. Familie und St. Michael hielten wir jedoch immer aufrecht. 1983 zogen wir dann mit unseren 3 Kindern zurück ins Gemeindegebiet von St. Michael. Ich befasste mich in der Gemeindearbeit mit Kinderschola, Flötenkindern, Sternsingeraktionen. Später begann ich mit Hausaufgabenhilfe in der Flüchtlingsunterkunft, die zur Gemeinde St. Michael gehört. Mit Ingrid Weber organisierten wir wöchentlich Spiel- und Bastelnachmittage oder auch kleinere und größere Ausflüge für diese Kinder.

Dem PGR gehörte ich bis zum Zusammenschluss der Gemeinden 20 Jahre an. Außer der Arbeit mit Kindern in der Gemeinde beschäftigte ich mich mit den Sachausschüssen "Ökumene" und "Mission, Entwicklung, Frieden".

Den Zusammenschluss unserer Gemeinden habe ich mit gemischten Gefühlen befürwortet. Die Neuorganisation war sicher notwendig. Deshalb habe ich mich auch aktiv daran beteiligt und mich jetzt wieder zur Wahl gestellt. Hauptsächlich möchte ich mich im Ausschuss "Caritas und Soziales" einbringen.

 
Michael Braun

Foto: Michael BraunDer Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Bonifatius hat mich in seiner Sitzung am 10.12.2007 zum Vorsitzenden gewählt.

Ich bin Jahrgang 1952, verheiratet, habe zwei Kinder (26 und 24 Jahre) und bin von Beruf Bankkaufmann. Aufgewachsen bin ich in der ehemaligen Gemeinde Hl. Familie. Trotz eines Umzugs nach Wiesbaden-Erbenheim im Jahre 1989 bin ich der Gemeinde treu geblieben. Über 30 Jahre war ich im dortigen PGR und zeitweise auch Vorsitzender des Gremiums. In den letzten Jahren war ich aktiv an der Vorbereitung des Zusammenschlusses der drei Gemeinden St. Bonifatius, St. Michael und Hl. Familie beteiligt.

Durch den Zusammenschluss zu einer neuen großen Pfarrei mit über 7.700 Katholiken hat und wird sich einiges ändern.

Wichtig ist, dass wir auf den Anderen zugehen. Damit fangen wir im neuen PGR an. Von dort werden wir es weitergeben in die Gemeinde mit ihren drei Kirchorten.

Wichtig ist mir das Zusammenwachsen der Pfarrei, aber auch der Erhalt der Vielfalt an den Kirchorten. Jede Kirche bietet denen, die dort zusammenkommen, nicht nur ein Gefühl von Heimat, sondern auch eigene Chancen, den Menschen dort gerecht zu werden. Wo in der einen Kirche besonders viele Familien zum Gottesdienst kommen, sind es in einer anderen vielleicht eher ältere Menschen oder junge Erwachsene.

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit im PGR sehe ich in der Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu zählen die Publikationen der Pfarrei, einschließlich Internet, Pfarrbrief usw. Wichtig ist mir, dass alles, was in der Pfarrei gemacht wird, auch von anderen wahrgenommen wird.

 

Dr. med. Klaus J. Doubek

Foto: Klaus DoubekNeu im Pfarrgemeinderat und erstmalig in diesem Mandat darf ich mich Ihnen vorstellen.

Das Licht der Welt erblickte ich 1957 in Köln-Lindenthal. In früher Kindheit führte mich der Weg, mit kurzer Verweildauer in Mainz, nach Wiesbaden. In Wiesbaden kam mein Bruder Stefan zur Welt. Mit dem Besuch des Kindergartens wuchs ich in der Gemeinde Maria Hilf auf. Meiner Erinnerung nach liegen hier all die Wurzeln, welche meinen Lebensweg wesentlich mitbestimmt haben: Schulzeit und Freizeit, erste heilige Kommunion und Firmung, Gemeinschaft unter Wölflingen und Pfadfindern, zu allen Zeitpunkten mit prägenden Persönlichkeiten.

Nach der Zeit im Sanitätsdienst der Bundeswehr erfolgte das Studium der Humanmedizin in Frankfurt am Main, jedoch stets mit einem zu Hause in Wiesbaden. Meine Facharztausbildung wurde im hiesigen St. Josefs-Hospital vollendet und 1991 erfolgte die Niederlassung in eigener Praxis.

Ich bin verheiratet und habe drei Kinder, zwei Söhne im Alter von 21 und 18 Jahren und eine Tochter, 9 Jahre alt. Die, leider viel zu seltenen, gemeinsame Wege zum Kindergarten und jedes Abholen meiner Tochter erlauben Einblicke in eine wunderbare Arbeit des Teams der Kindertagesstätte am Kirchort Hl. Familie.

Neu im PGR, erstmalig in einer Gemeinde mit drei Kirchorten, das verspricht eine spannende Zeit der Kommunikation. Was möchten wir bewahren? Was darf sich verändern? Schauen wir aufmerksam hin und schauen uns gegenseitig an; gehen wir aufeinander zu. Lassen wir eine Dynamik zu, auch in uns.

In tiefer Überzeugung, dass unser Glaube eine, besser, die Basis für ein gemein(d)schaftliches Zusammenwachsen darstellt, darf ich Sie bitten, mich stets mit Ihren Gedanken anzusprechen und somit das Gemeindeleben mitzugestalten. Derzeit sehe ich als Schwerpunkt meiner Interessen, als Katholik gesellschaftspolitische Entwicklungen zu beobachten, Stellung zu nehmen und gemeinsam zu handeln.

 

Dietmar Horsmann

Foto: Dietmar HorsmannMein Name ist Dietmar Horsmann. Ich bin Jahrgang 1958 und habe vier inzwischen volljährige Kinder. Aufgewachsen bin ich in Aachen, habe dort nach dem Abitur an der Kath. Fachhochschule Sozialarbeit studiert und fühle mich immer noch meiner Heimatstadt sehr verbunden, auch wenn ich nun seit 1983 in Wiesbaden lebe.

Ich arbeite als Sozialarbeiter im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden und leite dort im Jugendamt eine Arbeitsgruppe.

Seit meinem Umzug nach Wiesbaden engagiere ich mich sowohl in der früheren Pfarrgemeinde St. Bonifatius, als auch jetzt in der neuen Gemeinde, obwohl ich trotz mehrerer Umzüge in Wiesbaden noch nie auf dem Gemeindegebiet gewohnt habe.

In der Vergangenheit habe ich in der Tauf- und Firmkatechese mitgearbeitet und in mehreren Wahlperioden dem Pfarrgemeinderat angehört. Neben der Arbeit im Pfarrgemeinderat werde ich meinen Schwerpunkt im Caritasausschuss und in der City-Pastoral haben, deren weiterer Ausbau mir sehr am Herzen liegt.

Dabei ist mir wichtig, dass die Ergebnisse des II. Vatikanums, die ich aufgrund meines Geburtsjahrgangs seit meiner Jugend erfahren durfte, weiterentwickelt werden und allen rückwärtsgewandten Entwicklungen entgegenzutreten.

Bei dem Prozess des Zusammenwachsens unserer neuen Gemeinde ist es mir ein Anliegen, dass das Verständnis für die verschiedenen Positionen der einzelnen Kirchorte und der Menschen, die sich dort engagieren und wohl fühlen, in allen Entscheidungen seinen Platz hat.

 

Dr. med. Claudia Scheidt

Foto: Claudia ScheidtIch bin 1956 in Frankfurt am Main geboren, aufgewachsen vor den Toren der Stadt in Niederhöchstadt, dort auch Erstkommunion und Firmung.

Ökumenische Erfahrungen von Kindheit an - meine Mutter und meine Geschwister sind römisch-katholisch, mein verstorbener Vater war ein gläubiger evangelischer Christ.

Ich bin nicht verheiratet.

Studium der Humanmedizin in Frankfurt, Staatsexamen 1982. Zunächst Assistenzärztin in Wolfenbüttel, seit 1984 in den Dr. HorstSchmidt - Kliniken und danach in der Rheumaklinik in Schlangenbad. Seit 1990 bin ich als Internistin und Hausärztin, bis 2007 in Frankfurt, seither in Wiesbaden tätig.

Die Freude über meinen Glauben an Gott weiterzugeben ist mein Anliegen.

Ich versuche das im Alltag, seit dem vergangenen Jahr in der Mitarbeit in der City-Pastoral und nun als Neuling im Pfarrgemeinderat. Und schon ein wenig länger als Mitglied des Chores von St. Bonifatius. Ohne Kirchenmusik wäre für mich das ganze Jahr Karfreitag!

Über das "Wie" der Glaubensweitergabe hoffe ich im Liturgieausschuß mithelfen zu können.

In einer Zeit, in der wir als Kirche in eine Missionssituation geraten, wird es meiner Meinung nach darauf ankommen, einen guten Weg zwischen der standhaften Bewahrung des Unverzichtbaren und dem vorsichtigen Ausprobieren von Neuem zu finden.

Und wir werden die Balance finden müssen zwischen der notwendigen Zurückhaltung und dem Respekt denjenigen gegenüber, die anders oder nicht glauben, und unserem missionarischen Enthusiasmus und Auftrag.

 

Susanne Schiering-Rosch

Foto: Susanne Schiering-Rosch1967 in Osnabrück geboren und aufgewachsen in Damme, einer niedersächsischen Kleinstadt, die zum Bistum Münster gehört.

Geprägt durch ein religiös sehr engagiertes Elternhaus, bin ich selbst früh in die Gemeinde hineingewachsen und habe schnell eigene Erfahrungen gesammelt, z.B. in der Jugendarbeit (Katholische Jugend Oldenburgs). Auch wenn ich nach dem Abitur viel "herumgekommen" bin, war mir der Bezug zu einer Gemeinde immer wichtig. Sei es in Trier, wo ich an der Universität Sinologie und Germanistik studiert habe und sehr schnell Kontakte in der Hochschulgemeinde knüpfen konnte oder auch in der Volksrepublik China, wo ich 1988/ 89 gelebt habe und dort Verbindungen zu einer katholischen Untergrundkirche hatte.

Nach dem Studium, bei dem ich meinen Mann kennengelernt habe, begann meine berufliche Laufbahn zunächst in einem großen amerikanischen Konzern in Frankfurt, unsere kirchliche Heimat fanden wir in St. Ignatius am Gärtnerweg, Frankfurt City. Mit der Familiengründung kam dann Wiesbaden ins Spiel – wir zogen im Sommer 1997 hierher.

Seitdem haben wir alle eine starke Verbindung zu "unserer" Gemeinde Heilige Familie, unsere beiden Söhne (13 und 9 Jahre alt) sind in der "Heiligen Familie" getauft worden, der ältere ist Messdiener und ich selbst bin Lektorin und Liturgiehelferin. Beruflich bin ich als Kommunikationsberaterin und Redakteurin aktiv, häufig auch in direkter Nachbarschaft, in der Öffentlichkeitsarbeit für das St. Josefs-Hospital. Wir haben "Heilige Familie" von Anfang an als sehr offen kennengelernt und uns eingeladen gefühlt, aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen.

Nun bin ich neues Mitglied im PGR der "Groß-Gemeinde" St. Bonifatius mit drei Kirchorten. Formal ist zwar schon einiges geklärt, doch das Zusammenwachsen zu einer lebendigen Gemeinde ist ein Prozess und wird nur gelingen, wenn wir offen sind und uns ernst nehmen, dazu gehört auch, dass die individuelle Prägung der einzelnen Kirchorte weiterhin sichtbar und lebendig ist.

Meine herzliche Einladung an Sie: sprechen Sie mich einfach an, wenn Ihnen etwas "auf den Nägeln brennt" oder wenn Sie vielleicht neu in der Gemeinde sind und sich orientieren möchten!

 

Hans-Peter Thurn

Foto: Hans-Peter ThurnBis zu meiner Pensionierung im Oktober 2007 war ich Schulamtsdirektor im Staatlichen Schulamt in Wiesbaden und dort zuständig für Haupt- und Realschulen.

Ich bin veheiratet, habe drei erwachsene Söhne im Alter von 33, 35 und 38 Jahren sowie 3 Enkelkinder.

Der Kirchengemeinde St. Bonifatius bin ich schon seit Jahren eng verbunden. Dem Pfarrgemeinderat gehöre ich in der dritten Amtsperiode an, außerdem arbeite ich als stellvertretender Vorsitzender im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde mit und gehöre dem Pastoralausschuss des pastoralen Raumes Wiesbaden-City an.

Mein besonderes Anliegen ist das Zusammenwachsen der drei bisher selbständigen Gemeinden St. Bonifatius, Hl. Familie und St. Michael. Ich konnte die Gespräche um die Zusammenlegung dieser Pfarrgemeinden intensiv begleiten und setze mich dafür ein, die Besonderheiten und das Leben an den drei Kirchorten zu erhalten und auch in Zukunft fortzusetzen. Der Öffentlichkeitsausschuss ist mein besonderes Arbeitsfeld, dem ich mich verbunden fühle. Wir kümmern uns dort um die Darstellung der neuen Großgemeinde in der Öffentlichkeit und in der Pfarrgemeinde.

 

Christine Unger

Foto: Christine Unger Ich bin im Kreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) aufgewachsen. Nach dem Abitur besuchte ich in Bad Reichenhall die Hotelfachschule. Es folgten Lehre und Anstellungen im Hotelfach in Frankfurt, Gelsenkirchen und München bevor ich als Flugbegleiterin zur Deutschen Lufthansa AG wechselte. Nach der Heirat zogen mein Mann und ich 1996 nach Wiesbaden. Hier wurde 1997 unsere Tochter Katharina geboren; ihr folgten 1999 Johannes und 2001 Sophie. Zur Zeit arbeite ich gelegentlich freiberuflich für die Frankfurter Messe AG.

Sowohl im beruflichen, als auch im privaten Leben spielt die Gastfreundschaft für mich eine große Rolle. Es macht mir immer wieder Spaß und weckt meine Neugier mich auf neue Menschen einzulassen. Hierin liegt auch meist der Antrieb meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten (Firm- und Taufkatechese, PGR seit 1999, Nacht der Kirchen, Vorbereitungsteam Weltjugendtag, Citypastoral, etc). Es bedeutet mir viel, dass Menschen sich bei uns wohlfühlen und willkommen wissen. Der "Institution" Kirche ein durch unsere unterschiedlichen Charaktere und Talente geprägtes Gesicht zu geben, wird mir stets ein Anliegen sein.

 

Marie Louise Völker

Foto: Marie Louise VölkerAus dem Münsterland kam ich mit meinem Mann vor über 40 Jahren nach Hessen und seit 1970 sind wir in Wiesbaden. Zur Gemeinde St. Bonifatius gehören wir schon 35 Jahre. Wir haben zwei Kinder, 41 und 36 Jahre und drei Enkel 17, 14 und 6 Jahre alt.

1983 übernahm ich ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gemeinde, zuerst im Besuchsdienst und im Caritasausschuss. Daneben nahm ich an Studiengängen des "Würzburger Fernkurses Theologie" teil um so in die Tätigkeit als Katechetin hineinzuwachsen. Auch damals war ich schon im PGR.

Als die Stelle der Gemeindereferentin in St. Bonifatius frei wurde, bat mich unser damaliger Pfarrer, diese Arbeit zu übernehmen. Nach Absprache mit dem Bischöflichen Ordinariat in Limburg wurde ich als Pastorale Mitarbeiterin eingestellt. Es folgte berufsbegleitend die Ausbildung zur Gemeindereferentin.
Die Arbeit in St. Bonifatius machte mir viel Freude. Ich fühlte mich gut angenommen. So erlebte ich noch mit über 50 Jahren eine neue Herausforderung. 10 Jahre dauerte die hauptamtliche Tätigkeit, bis ich im Herbst 2002 in den Ruhestand ging.

Ehrenamtlich begleite ich seit Jahren die Frauencreative, die inzwischen aus 15 Frauen besteht und jedes Jahr den Advents - und Weihnachtsmarkt veranstaltet und aus dem Ergebnis schon viele soziale Projekte unterstützen konnte. Außerdem bin ich Liturgiehelferin und Lektorin.

Als Älteste im neuen PGR hoffe ich ebenfalls dazu beitragen zu können, dass aus dem Zusammengehen unserer Gemeinden ein fruchtbares Miteinander wird. Ich werde im Sachausschuss Mission - Entwicklung - Frieden mitarbeiten.

 

Angela Wenz

Foto: Angela WenzIch bin 1947 in Niederburg am schönen Mittelrhein geboren. Seit 1969 wohne ich mit meinem Mann in Wiesbaden in der Gemeinde St. Michael. Wir haben 2 Töchter, 41 und 36 Jahre, 3 Enkelsöhne 14, 10, und 6 Jahre, und wir haben 4 Pflegekinder über Jahre mit groß gezogen. Von Beruf bin ich Fachhauswirtschafterin.

St. Michael ist für mich und meine Familie in fast 40 Jahren zur Heimat geworden. Ab 1976 habe ich in der Schola von St. Michael gesungen, später und noch bis heute im Kirchenchor. Auch das Gestalten des Blumenschmucks in St. Michael macht mir seit 14 Jahren sehr viel Freude. Seit 1991 gehöre ich dem PGR an. In den Sachausschüssen Ökumene, Caritas und Mission-Entwicklung-Frieden arbeite ich von Anfang an mit. Im Vorbereitungsteam für die Frühschicht bin ich seit 1995. In der Flüchtlingsunterkunft im Rhein Taunus Hotel habe ich über 10 Jahre in der Kleiderkammer mitgeholfen.

Auch im neuen PGR ist es mir wichtig, dass wir die Menschen, die geistige und materielle Hilfe brauchen, nicht vergessen (Missionspartnerschaften der drei Kirchorte).

Ich wünsche mir, dass wir in der großen Pfarrei gut zusammenarbeiten, uns respektieren und achten, unsere Traditionen pflegen, aber auch offen sind für Neues. Ich werde meinen Beitrag dazu gerne leisten und hoffe, dass Gottes Geist uns leitet und führt.