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Post aus Indien / Partnerschaft Haus Amma

30.11.2008 @ 15:24,

Liebe Gemeinde,

Foto: Missionsprojekt in Indien / Haus Ammaalles Liebe und viele Grüße von der Heilig-Geist-Schwestern Gemeinde "Amma". Wie geht es Ihnen? Ich hoffe, es geht Ihnen gut und wir beten dafür. Wir sind Ihnen dankbar für die wertvolle Hilfe und Unterstützung, die von Ihnen für das Wohl des Hauses, das sich um die Armen und Mittellosen kümmert, gespendet wird. Wir glauben, es ist die Vorsehung Gottes, dass er uns herzliche Menschen wie Sie geschenkt hat.

Foto: Missionsprojekt in Indien / Haus Amma"Amma" ist ein Zuhause für Arme und Mittellose. Zurzeit wohnen bei uns 12 Menschen. Sie kamen aus verschiedenen Orten und Bundesstaaten. Alle Bewohner sind alt und krank. Einige sind ans Bett gefesselt und andere sind geistig krank. Wir kümmern uns um ihr Essen, ihre Kleidung und um Medikamente. Darüber hinaus geben wir ihnen spirituelle Unterstützung. Vier Schwestern und ich sind immer bei ihnen.

Unser Gebäude ist noch nicht fertig, aber die Betreuung läuft. Wir bauen eine neue Kapelle für die Bewohner. Es geht uns gut und mit Gottes Hilfe klappt es. Nochmals herzlichen Dank für die guten Gebete und die Hilfe. Wir beten für Sie, für gute Gesundheit und eine gute Zukunft.

Viele Grüße und im Gebet
Schwester Anitta

Spendengelder übergeben

16.02.2008 @ 22:07,

Im Dezember konnten von allen drei Kirchorten Spendengelder an die Missionsprojekte weitergeleitet werden.

Die Heilig-Geist-Schwestern in Königstein-Mammolshain schrieben: "Hocherfreut haben wir zum Nikolaustag eine Überweisung über 1.000,00 Euro für die Bewohnerinnen des Hauses AMMA in Indien erhalten. Gott vergelte Ihnen jegliche Mühe tausendfach, die Sie wieder auf sich genommen haben, um den Betrag zu erhalten. Liebe zählt nicht, sie schenkt und im Weiterschenken vervielfacht sie sich. Diese Erfahrung dürfen Sie mit uns immer wieder machen."

Foto: Missionsprojekt in Lima / PeruVor Weihnachten konnte ein Betrag von 2.000,00 Euro an Schwester Gledy Barrios nach Lima/Peru überwiesen werden. Sie dankte mit Schreiben vom 17.01.2008: "Mit Dankbarkeit schreibe ich Ihnen und grüße Sie zum neuen Jahr 2008, das voll sei mit Erfahrungen der Güte unseres Herrn, dem Freund des Lebens. Ihre Hilfe verwendeten wir für Medikamente und Unterstützung der vom Erdbeben in Tambo de Mora betroffenen Familien. Diese haben sich in 14 Volksküchen organisiert. Mit Unterstützung der christlichen Gemeinde von San Hilarion konnten wir mehr als 600 Kindern mit Spielsachen eine Freude bereiten. Wir denken wenigstens einmal im Monat mit Medikamenten und Nahrungsmitteln wiederzukommen, weil es in dieser Sommerzeit viele Epidemien gibt. Wir danken jedem einzelnen von Ihnen für seine wertvolle Mitarbeit und erbitten vom Herrn, dass er Sie in Ihrem Leben weiter segnet."

Für die beiden Adveniat-Projekte "Ein Neuanfang für 300 Familien in La Oroya, Huancayo/Peru" und "Durch Bildung bewegen – dem Elend entkommen: Ausbildung von Jugendlichen in Lima/Peru" konnten Ende Januar 25.689,60 Euro an Adveniat überwiesen werden.

Von den beiden Kirchorten Hl. Familie und St. Michael konnten weitere 3.981,00 Euro an Adveniat überwiesen werden.

Allen Spendern ein herzliches "Vergelt’s Gott!"


Haus Amma in Kokkad/Kerala (Indien)

Die Gemeinschaft der Heilig-Geist-Schwestern betreut im Haus Amma in Kokkad/Kerala in Indien ganz arme Frauen, die kein Heim und keine Betreuung haben. Ein Leben gibt es dort (bisher) nur auf der Straße, und die Straße ist auch das "Sterbehaus". Drei Schwestern sind voll mit der Betreuung beschäftigt. Einige Frauen haben sich soweit erholt, dass sie kleine Dinge verrichten können. Die Schwestern formen Kerzen mit ihnen und verkaufen sie nach Möglichkeit. Für den Lebensunterhalt der obdachlosen Frauen wollen wir etwas beitragen und bitten um entsprechende Spenden.

Vor der Unterstützung des Hauses Amma haben die Kirchorte Hl. Familie und St. Michael eine Grundschule in Pookulam errichtet, die ebenfalls von den Heilig-Geist-Schwestern geleitet wird.


Lima (Peru)

Foto: Missionsprojekt in PeruIn Peru unterstützt unsere Pfarrei Schwester Gledy Barrios mit ihrer Gemeinschaft "Hermanas del Servicio de la Inmaculada" bei der Sozialarbeit in einer Kirchengemeinde.

Die Schwestern in San Hilarión, zurzeit zwei ausgebildete Schwestern und drei Novizen, leben dort mitten unter den von ihnen betreuten Leuten und sehen so deren Sorgen und Nöte aus nächster Nähe. Sie leisten religiöse und soziale Arbeit. Sie stehen den Menschen immer für einen guten Rat zur Verfügung. Es ist ein Vertrauensbeweis für die Schwestern, dass die Menschen mit einfachen und schwierigen Dingen an die Schwestern herantreten und sicher sind, einen guten Rat oder Trost zu erhalten.

Verschiedene Spenden wurden bereits für den Kauf von Kleidung für Kinder und ältere Menschen sowie zum Kauf von einem Computer mit Drucker zu Ausbildungs- und Beschäftigungszwecken von Jugendlichen überwiesen. Zum weiteren Ausbau des Unterrichts werden weitere Computer benötigt, damit ein regulärer Kurs stattfinden kann.


Frühere Projekte von Hl. Familie / St. Michael

Seit 1975 unterstützen die Kirchorte Hl. Familie und St. Michael Projekte in ärmeren Ländern, vor allem in in Ecuador, Indien, Tansania und Kenia.

 

Jipi-Japa (Ecuador)

In den Jahren 1975 bis 1985 war dies eine Kirchengemeinde in Jipi-Japa (Ecuador). Geldspenden wurden für die Speisung der Kinder der zur Kirchengemeinde gehörenden Schule weitergeleitet.

 

Andhra Pradesh (Indien)

1985 bis 1995 entstand das "Projekt Andhra". Hier unterstützten die Kirchorte St. Michael und Hl. Familie eine Gemeinschaft der "Heilig-Geist-Schwestern" beim Bau eines Schwesternhauses und von Wirtschaftsräumen sowie beim Aufbau einer Tierhaltung im Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien. Zum Jahresende 1995 wurde das "Projekt Andhra" abgeschlossen. Innerhalb von 10 Jahren kamen an Spenden, Kollekten und Einnahmen aus Veranstaltungen insgesamt 125.000 Euro zusammen.

 

Moshi (Tansania)

Bei der Renovierung eines Schwesternhauses der "Heilig-Geist-Schwestern" in Moshi (Tansania) unterstützen die Gemeinden diese in den Jahren 1996 bis 1999 mit einem Gesamtbetrag von 15.000 Euro. Die Schwestern sind dort im Gesundheitswesen und im Sozialdienst tätig.

 

Shabad (Indien)

Als nächstes Projekt folgte in den Jahren 1999 bis 2000 die Unterstützung einer Schule in Shabad (Indien) mit einem Volumen von rund 7.500 Euro.

 

Kiseriani (Kenia)

Foto: Missionsprojekt in Kiserian / KeniaIn Kiseriani in Kenia bauten die Heilig-Geist-Schwestern einen Brunnen. Dafür und für technische Einrichtungen haben Hl. Familie und St. Michael in den Jahren 2001 bis 2003 einen Betrag von insgesamt 10.000 Euro überwiesen. Die Schwestern wirken in der pastoralen Arbeit in einer Pfarrei mit. Sie unterrichten im Kindergarten und in der Grundschule.

 

Pookulam (Indien)

Die Heilig-Geist-Schwestern in Pookulam (Indien) haben eine Grundschule gebaut und wurden hierbei von St. Michael und Hl. Familie unterstützt. In den Jahren 2003 bis 2005 haben wir 9.000 Euro gespendet. Die Menschen vor Ort steuern ihren Arbeitseinsatz bei.

Der Ort Pookulam liegt in einem unterentwickelten Gebiet von Idien. Die Schwestern unterhalten vor Ort bereits einen Kindergarten und wurden von der sehr armen Bevölkerung gebeten, ihre Kinder in einer Schule zu unterrichten. Dies konnte nun verwirklicht werden.