Aktuelle Ausgabe der Kirchturmspitzen
Die Ausgabe der Kirchturmspitzen mit Informationen, Gottesdienstzeiten, Terminen etc. bis 28. November 2010 steht zum Download bereit.
Kirchturmspitzen (PDF)
Einführung von Pfarrer Wolfgang Rösch
Mit einem freundlichen und vielstimmigen „Herzlich willkommen“ ist am Sonntag, 7. November, Wolfgang Rösch als Pfarrer von St. Bonifatius und Stadtdekan von Wiesbaden empfangen worden. Singend wünschten ihm die Kinder aus der Kindertagesstätte „Gottes guten Segen“ - und zauberten dabei gleich zu Beginn ein Lächeln auf die Gesichter aller Gottesdienstteilnehmer in der vollbesetzten Bonifatiuskirche. Generalvikar Professor Franz Kaspar, der Rösch in sein Amt einführte, stellte den 51-Jährigen als „erfahren und bewährt in verschiedenen Aufgaben des Bistums“ vor. Als Pfarrer stehe er dafür, die Eucharistie und die übrigen Sakramente in den Mittelpunkt der pfarrlichen Gemeinschaft zu stellen. „Ihre besondere Sorge gelte den Armen, in denen Sie Jesus selbst begegnen“, sagte er an den neuen Stadtdekan gewandt.
Der zeigte sich sichtlich angetan von der herzlichen Aufnahme, dem in vielen Worten zugesagten Vertrauensvorschuss und dem freundlichen Applaus. Für ihn sei das die „beste Medizin“ gegen seinen Abschiedsschmerz, meinte er und begrüßte insbesondere die Gäste, die aus seinem alten Wirkungskreis in Königstein und Kronberg angereist waren: „Als Seelsorger leben wir nicht nur für die Menschen, sondern auch von ihnen“, sagte er. Für seinen Start in Wiesbaden erhoffe er sich einen guten Neuanfang, nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für die ihm anvertrauten Gläubigen. Er wolle als Nachfolger von Johannes zu Eltz Bewährtes fortsetzen und gemeinsam Zukunft gestalten... weiter (Artikel auf der Internetseite des Bistums Limburg)
Bilder zur Wanderung am 31. Oktober
Eindrücke von der Wanderung am 31.10.2010 im Rheingau:
• 20 Wanderer unterwegs auf dem Gebückpfad von Walluf über Martinsthal nach Frauenstein
• Anreise mit der Regionalbahn, Rückreise mit dem ESWE-Bus
• Eine am Bahnhof Niederwalluf gestrandete Engländerin schloss sich unserer Gruppe an und blieb bei uns bis zum Ende
• Unterwegs: unbeschreibliche Ausblicke auf die Rheinebene angemalt von milder Herbstsonne, Begegnung mit Brigitte und Joachim Zwaka
• Für den Gaumen: Käse und südfranzösicher Rotwein bei der Zwischenrast mit deftigem Abschluss im Winzerhaus Frauenstein
• Stimmung: unbeschwert und entspannt, Ruf nach Wiederholung
• Wir werden in unserer Gemeinde daran festhalten, solche Orte des Erlebens und der Begegnung zu schaffen
Rückblick auf den Tag der offenen Tür
Der Kirchort Hl. Familie feierte am 28. August 2010 seinen traditionellen "Tag der offenen Tür". Dieser konnte bereits zum 25.mal gefeiert werden. Der Festgottesdienst wurde von Kindern der Kindertagesstätte mit gestaltet. Starkes Interesse fand die Bildershow mit 120 Bildern aus den vergangenen 24 Festen. Seit 1986 waren auch immer die Heilig-Geist-Schwestern aus Königstein-Mammolshain dabei, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.
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Pfarrer Johannes zu Eltz verabschiedet
Am Festtag Mariä Himmelfahrt nahm unser Pfarrer, Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz, Abschied von St. Bonifatius.
In einem feierlichen, von Generalvikar Prof Dr. Franz Kaspar zelebrierten Hochamt in der voll besetzten Boni predigte der Pfarrer über das Verhältnis des Christen zu Maria und betonte: "Mit ihr einher geht die Freude an Gott, die unsere Stärke ist."
Auch richtete er Worte des Dankes an die Gemeinde, die er vier Jahre geleitet hat. Er habe sich in Wiesbaden sehr wohl gefühlt und hier "das Fett angefressen, von dem er in der ersten Zeit in Frankfurt zehren" werde.
Im Anschluss an den Gottesdienst, an dem neben mehr als dreißig Priester, Diakone und pastorale Mitarbeiter(innen) auch der emeritierte Bischof Fr. Franz Kamphaus und der emeritierte Weihbischof Dr. Gerhard Pieschl teilnahmen, waren alle Mitfeiernden zu "Weck, Worscht un Woi" im Roncallisaal eingeladen.
Viele Gäste nahmen die Gelegenheit wahr, sich auch persönlich von Pfarrer zu Eltz zu verabschieden.
Am Sonntag, dem 22. August wurde Johannes zu Eltz in sein neues Amt als Stadtdekan und Dompfarrer in Frankfurt am Main eingeführt.
Artikel zur Verabschiedung von Pfr. zu Eltz auf der Seite des Bistums Limburg
Messdiener-Wallfahrt nach Rom
58.000 Messdiener aus aller Welt kamen in Rom zur Internationalen Ministrantenwallfahrt zusammen, knapp 1.000 davon aus dem Bistum Limburg. Auch eine Gruppe unseres Pastoralen Raums Wiesbaden City war mit von der Partie. Die Teilnehmer berichten:
"Von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst – der nahezu die gesamte Zeit in Rom 'seine' Minis begleitete – wurden wir am Sonntag, dem 1. August in einem Gottesdienst in Frankfurt-Höchst ausgesandt,
ehe wir mit einem Sonderzug gen Rom aufbrachen. Nach fast zwanzig Stunden Zugfahrt kamen wir in der Ewigen Stadt an. Auf dem Programm standen dabei Gottesdienste und Katechesen ebenso wie Besichtigungen von St. Peter, dem Colosseum u.a.. Und natürlich kam das Feiern nicht zu kurz!
Höhepunkt war die Audienz mit Papst Benedikt: Über 50.000 junge Menschen bejubelten die Ankunft des Heiligen Vaters per Helikopter. Er sprach den Altardienern Mut zu, ihren Dienst treu zu versehen und aus dem Glauben zu leben. Nach ebenso schönen wie auch anstrengenden Tagen kamen wir am Sonntag, dem 8. August wieder zurück in die Heimat. Von den Eindrücken der Reise werden wir noch lange zehren!"
60 Jugendliche in St. Bonifatius gefirmt
"Es kommt nicht darauf an, was Ihr aus Euch macht, sondern darauf, was Gott aus Euch macht!"
Diese Worte rief unser Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst den sechzig Jugendlichen zu, die am Sonntag, dem 27. Juni in St. Bonifatius gefirmt wurden.
Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber, größtenteils im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, hatten sich teilweise auf den Wanderwochenenden des Firmkurses "So geht Glaube", teilweise durch einen einwöchigen Aufenthalt in Taizé auf die Firmung vorbereitet. Sie wurde schließlich durch den Bischof in einem feierlichen, zweistündigen Gottesdienst in der sehr vollen Pfarrkirche gespendet.
Hoffen wir, dass der Geist Gottes, der im Firmsakrament empfangen wird, für die Jugendlichen erfahrbar bleibt und sie im Glauben wachsen können!
Auf den Spuren des Hl. Bonifatius II
Nachdem die Kinder viele Spuren des heiligen Bonifatius in ihrer Nähe entdeckt hatten, wollten sie wiederum ihre eigenen Spuren am Grab des Glaubensboten hinterlassen.
Dazu bereiteten sie ihre eigenen Fußspuren vor, gestalteten als Symbol für das Licht, das die Heiligen in die Welt gebracht haben, kleine Kerzen mit Fußspuren und dem Motiv des heiligen Bonifatius und formulierten selbständig ein Bonifatiusgebet.
Gut vorbereitet startete unserer kleine Reisegruppe am Samstag, dem 26.06.2010 zu ihrer Exkursion nach Fulda, wo wir ein kleines Stück der Bonifatiusroute bis zum Dom zurücklegten. In der Krypta besuchten wir das Grab, hinterließen unsere Fußspuren, entzündeten die mitgebrachten Kerzen und beteten das Bonifatiusgebet:
"Danke, lieber Bonifatius, dass Du nach Deutschland gekommen bist und die Donareiche gefällt hast, damit wir Christen werden. Danke dafür, dass Du uns den Glauben gebracht hast. Wir freuen uns, dass Du der Schutzpatron unserer Kirche und unseres Kindergartens bist. Amen."
Tief beeindruckt machten wir uns auf den Heimweg nach Wiesbaden.
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Auf den Spuren des Hl. Bonifatius I
Im Rahmen ihrer religionspädagogischen Zusatzausbildung führte Nicole Gilbert, Erzieherin an unserer Kita, mit neun Kindern ihrer Gruppe ein Projekt mit dem Thema: „Auf den Spuren des heiligen Bonifatius“ durch. Ziel des Projektes war es, dass die Kinder das Leben und Wirken des Patrons unserer Pfarrei und Kita besser kennen lernen.
Zunächst befassten sich die Kinder mit dem ersten wichtigen Schritt des heiligen Bonifatius in seinem Missionswerk in Deutschland: dem Fällen der Donareiche bei Fritzlar und dem Errichten der St. Peterskapelle an deren Stelle.
Im nächsten Schritt machten sich die kleinen Detektive auf die Suche nach Spuren des Heiligen in unserer Kirche. Sie entdeckten den Bonifatiusaltar mit dem großen Gemälde, den Hauptaltar mit den Reliquien des Heiligen, die Osterkerze mit seinem Konterfei, Knochensplitter in einer Reliquienkapsel, einen Bischofsstab und eine Bischofsmitra sowie das Bild des „Apostels der Deutschen“ auf dem Bonifatiusmessgewand und der Bonifatiusfahne.
Neugierig geworden wollten die Kinder den Weg des heiligen Bonifatius weiter verfolgen und auch sein Grab aufsuchen…
Fotos (PDF)